Die Walddorf-Siedlung zählt zu den architektonischen Schätzen der Stadt Hagen. Foto: Thomas Seuthe/Stadt Hagen

Hagen. Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 15. Februar von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus mit Dr. Elisabeth May ein. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Treffpunkt ist vor dem Haus in der Walddorfstraße 17. Die Teilnahmegebühr von 6 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1109 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Arbeiterwohnungen im Blick

Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut.

Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.

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