Der Fuchs ließ sich widerstandslos ins Polizeiauto verfrachten und zur Tierärztin bringen. Foto: Pressestelle Polizei Märkischer Kreis

Plettenberg. (ots) – Am Freitag, 12. Mai, um 10.14 Uhr wurde der Leitstelle der Polizei ein verletzter Fuchs auf der B 236 im Bereich zwischen Plettenberg und Ortsteil Plettenberg-Siesel gemeldet.

Eine aufmerksame Autofahrerin hatte den augenscheinlich verletzten Fuchs auf der Fahrbahn bemerkt. Die Autofahrerin sicherte die Fahrbahn ab und wartete bis zum Eintreffen der Polizei.

Die Beamten stellten fest, dass der kleine Fuchs keine offensichtlichen Verletzungen hatte, sich jedoch nur so gerade auf den Beinen halten konnte. Das Jungtier machte einen hilflosen und benommenen Eindruck. Die eingesetzten Beamten zögerten nicht und riefen direkt eine in Plettenberg ansässige Tierarztpraxis an. Die Tierärztin sicherte zu, den Fuchs untersuchen zu wollen.

Der verletzte Fuchs wehrte sich nicht davor, in den Streifenwagen getragen und im Fußraum (und anschließend in einem offenen Karton) in die Tierarztpraxis gebracht zu werden. Das Jungtier wurde dort von der hilfsbereiten Tierärztin und einigen interessierten Praxis-Mitarbeiterinnen empfangen. Die Ärztin gab an, dass der Fuchs augenscheinlich von einem Fahrzeug angefahren worden sei. Er habe ein Schädelhirntrauma und einen Schock erlitten.

Die Tierärztin sicherte zu, sich weiter um den Fuchs zu kümmern und ihn zeitnah nach Genesung wieder auszusetzen, damit er zurück zu seinem Bau und seiner Familie findet.

Der zuständige Jagdausübungsberechtigte wurde informiert.

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