Gut besucht war die Ausstellung "Ein Bild für eine Stadt" in der Tanke in Halver. Foto: Rüdiger Kahlke

Halver. Schwellenängste abbauen, Kreativität fördern und Kunst in die Stadt holen. – Mit der Mitmach-Aktion „Ein Bild für eine Stadt“ ist es dem Kunstverein VAKT in Halver einmal mehr gelungen, seine drei Ziele umzusetzen. Martina Asbeck bot dem Kunstverein in ihrer „Tanke“ Asyl, da die Schieferhäuser, die VAKT wieder beziehen will, noch nicht fertig sind.

Fast 100 Bilder bei Mitmach-Aktion

2015_03_AusstellungIn einer launigen Ansprache umriss Klaus-Jürgen Walther die Idee zur der Aktion „Eine Stadt ein Bild“. Jeder, der wollte, konnte eine Leinwand zum Thema „Frieden“ bemalen. Ein Thema, das viele bewegt, wie Walther anhand der Teilnehmerzahlen belegte. Etwa 100 Bilder unterschiedlichen Formats kamen so zustande. Sie wurden zu Kollagen zusammengesetzt. Sehnsüchte und Hoffnung sprechen aus den Arbeiten. Das Ergebnis, so Walther, „macht Mut für weitere Mitmach-Aktionen“.

Vernissage für alle Sinne

Ausdrücklich dankte er den Teilnehmern der Aktion, den VAKT-Aktiven, die das Projekt gestemmt hatten, vor allem aber Martina Asbeck, die ihre Räume zur Verfügung gestellt hatte. Für die Inhaberin der Tanke mit dem Salon „Haare und Kunst“ war der 8. März ein besonderer Termin. Sie hatte sich am 8. März vor genau acht Jahren als Friseurmeisterin selbstständig gemacht. Ihr Salon ist zugleich Atelier und Kleinkunstbühne. Walthers Dank galt aber auch dem Eiscafe Sole, das mit einem Büffet für die sinnliche Abrundung der Vernissage sorgte. Für den musikalischen Part zeichnete Hassan Sahin auf der Saz verantwortlich. Etwas poppigere Beiträge lieferte das Duo Melina Scharfenberg (Gitarre) und Sina Gebauer (Gesang).

Bald wieder mittendrin

2015_03_AusstellungMitmachen konnten auch die zahlreichen Besucher. Gelegenheiten zu Gesprächen gab es mehr als genug. Mit der Ausstellung meldete sich VAKT zurück in der Stadt. Oder, wie Klaus-Jürgen Walther es formulierte: „Es ist besser dahin zu gehen, wo die Leute sind“, statt zu warten, dass die Menschen zur Kunst kommen. Da fühlte sich der Kunstverein in seinem Ausweichquartier in Oeckinghausen doch abseits. Im Mai sollen die Schieferhäuser in der Innenstadt wieder bezogen werden. Dann ist VAKT wieder mittendrin.

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