Symbolfoto: © 500cx - Fotolia.com

Hagen. Folgenschweres Überholmanöver am Mittwochmittag (27. Juli) auf der Boeler Straße: Gegen 12.50 Uhr, so die Schilderung im Presseportal der Polizei, überholte ein 26 Jahre alter VW-Fahrer in Fahrtrichtung Knippschildstraße einen Sattelzug. Nach Angaben eines unbeteiligten Zeugen befand sich der Lkw zu diesem Zeitpunkt an der leicht ansteigenden Strecke in der Beschleunigungsphase, sodass sich der Überholweg verlängerte.

Als der 26-Jährige schließlich an dem Lastwagen vorbei war und wieder nach rechts einscheren wollte, kollidierte er mit seinem Golf seitlich mit einem Renault-Kangoo, der sich vor dem Lkw befand und nach links auf ein Grundstück einbiegen wollte. Durch den Zusammenprall kam der VW nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr den Gehweg und prallte gegen die Stufen eines Hauseingangs. Im Anschluss touchierte er noch einen parkenden Mercedes.

Unter Betäubungsmitteln?

So entstand ein Gesamtschaden, der sich auf etwa 18.000 Euro summierte. Bei der Unfallaufnahme zeigte sich der 26-jährige Autofahrer aggressiv, trat mehrfach gegen sein Auto, sodass aufgrund seines Verhaltens die Polizisten den Verdacht hatten, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein Richter ordnete deshalb eine Blutprobe an.

Ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten wurden von der Feuerwehr abgestreut; sowohl der VW als auch der Renault waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgestellt. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

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