Der Förderverein Krankenhaus Plettenberg finanziert Anschaffungen, die außerhalb des normalen Krankenhausetats liegen. Vor allem sind das Anschaffungen, die den Patienten den Aufenthalt erleichtern und angenehmer machen. Auf dem Foto die Vorstandsmitglieder Barbara Bieding (3.v.r.), Walter Stahlschmidt (2.v.r.) und Fritz Boy (2.v.l.)
Krankenhaus-Geschäftsführerin Barbara Bieding (links) und Physiotherapeutin Annegret Wesener testen die neuen Trainingsgeräte im Therapie-Zentrum des Plettenberger Krankenhauses. Der Krankenhaus-Förderverein (auf dem Bild Geschäftsführer Fritz Boy) finanzierte deren Anschaffung. Foto Bernhard Schlütter
Krankenhaus-Geschäftsführerin Barbara Bieding (links) und Physiotherapeutin Annegret Wesener testen neue Trainingsgeräte im Therapie-Zentrum des Plettenberger Krankenhauses. Der Krankenhaus-Förderverein (auf dem Bild Geschäftsführer Fritz Boy) finanzierte deren Anschaffung. Foto Bernhard Schlütter

Plettenberg. Den Plettenbergern liegt ihr Krankenhaus am Herzen. Sie wertschätzen ihr Krankenhaus, das eine leistungsfähige medizinische Grundversorgung bietet und zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Plettenberg ist. Für ihr Krankenhaus sind zahlreiche Plettenberger bereit, sich ideell und finanziell einzusetzen. Der Förderverein Krankenhaus Plettenberg feierte in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag und ist mit rund 1400 Mitgliedern bezeichnenderweise der größte Verein der Vier-Täler-Stadt.

Im Jahr 2005 gefährdeten wirtschaftliche Gründe den Fortbestand des Plettenberger Krankenhauses. In dieser Notsituation ergriffen einige engagierte Bürgerinnen und Bürger die Initiative und gründeten am 5. Juli 2005 den Förderverein Krankenhaus Plettenberg. Binnen kürzester Zeit wuchs die Mitgliederzahl auf über 1700, was die enge Verbundenheit der Plettenberger Bevölkerung mit ihrem Krankenhaus eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.

„Der Verein sieht seine Aufgabe in der ideellen und materiellen Förderung der Belange des Krankenhauses Plettenberg und seines Seniorenzentrums“, steht in der Vereinssatzung. In der Praxis finanziert der Förderverein Anschaffungen, die außerhalb des normalen Krankenhausetats liegen. Vor allem sind das Anschaffungen, die den Patienten den Aufenthalt erleichtern und angenehmer machen. Nach nunmehr zehn Jahren bilanzieren die Förderer eine Investitionssumme von rund 550.000 Euro. Darüber hinaus unterstützt der Förderverein das Krankenhaus in seiner Außendarstellung. So übernimmt der Verein u.a. die Erstellung und Verteilung von Informationsmaterial, wirbt für das Krankenhaus bei öffentlichen Veranstaltungen und organisiert medizinische Vortragsreihen. Die Themenfrühstücke mit Fachvorträgen von Ärzten und medizinischen Fachleuten aus dem Krankenhaus z.B. finden in Plettenberg und Herscheid regelmäßig große Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Sämtliche Investitionen und Aktivitäten des Fördervereins Krankenhaus Plettenberg werden ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden von Unternehmen und Privatleuten (z.B. bei Trauerfällen, anlässlich von Firmeneröffnungen und –jubiläen) finanziert. Der Vorstand dankt allen Mitgliedern und Spendern dafür und weist darauf hin, dass der Förderverein vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist, so dass alle Zahlungen an den Verein steuerlich absetzbar sind.

Der Förderverein Krankenhaus Plettenberg finanziert Anschaffungen, die außerhalb des normalen Krankenhausetats liegen. Vor allem sind das Anschaffungen, die den Patienten den Aufenthalt erleichtern und angenehmer machen. So wurde u.a. das Abschiedszimmer mit Mitteln des Fördervereins eingerichtet.
Der Förderverein Krankenhaus Plettenberg finanziert Anschaffungen, die außerhalb des normalen Krankenhausetats liegen. So wurde u.a. das Abschiedszimmer mit Mitteln des Fördervereins eingerichtet.

„Im Laufe der Jahre ist die Mitgliederzahl leicht rückläufig, was in erster Linie auf natürliche Austritte, z.B. Wohnungswechsel, zurückzuführen ist“, stellt Geschäftsführer Fritz Boy fest. Die Notwendigkeit, das Krankenhaus zu unterstützen, bestehe allerdings mehr denn je. Immer neue Einsparungen im Gesundheitswesen erfolgten vor allem zu Lasten der kleinen Krankenhäuser. „Wir als Förderverein tun alles dafür, um die Vorteile unseres Krankenhauses für die Bevölkerung in Plettenberg und Umgebung zu erhalten“, verspricht Fritz Boy. Dies seien: schnelle Erreichbarkeit, kurze Wege für Besucher, Bereithaltung des Notarztes für den Rettungswagen und jederzeitige Ansprechbarkeit in Notfällen. „Jeder kann in die Situation kommen, dass er auf schnelle medizinische Hilfe vor Ort angewiesen ist. Unser Krankenhaus ermöglicht dies rund um die Uhr.“

Der Förderverein Krankenhaus Plettenberg wird das Krankenhaus an der Bracht also auch in den nächsten zehn Jahren und darüber hinaus nach Kräften unterstützen. Jede und jeder Interessierte ist als Mitglied willkommen und kann mit einem Mindestbeitrag von 20 Euro pro Jahr oder mit einer Spende helfen, die ärztliche Versorgung und Pflege vor Ort für sich selbst und alle Plettenberger zu erhalten, denn eine leistungsfähige und ortsnahe Versorgung im Krankheitsfall sowie bei Arbeits-, Sport-, Verkehrs- und Hausunfällen ist ein besonderes Gut, das nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Information: Tel. 02391/63260, E-Mail info@krankenhaus-foerderverein-plettenberg.de, Internet www.krankenhaus-plettenberg.net

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  • Die Gründung des Fördervereins Krankenhaus Plettenberg erfolgte am 5. Juli 2005.
  • Die Gründungsmitglieder waren: Walter Stahlschmidt, Friedrich Wilhelm Krummenerl, Werner Schaumann, Doris Hechtenberg-Balshüsemann, Hannes Brehmer, Dr. Frank G. Hacker, Horst Schulte, Dr. Stephan Doldi, Fritz Boy, Rüdiger Groos, Brunhilde Crummenerl, Volker Crummenerl, Horst Crummenerl, Hermann-Josef Deitmerg, Dirk Teubner, Karl-Heinrich Waltenberg, Friedhelm Güde.
  • Der aktuelle Vorstand setzt sich zusammen aus: Walter Stahlschmidt (1. Vorsitzender), Horst Schulte (2. Vorsitzender), Fritz Boy (Geschäftsführer), Hermann-Josef Deitmerg (Schatzmeister), Barbara Bieding (Protokollführerin) sowie den Beisitzer/innen Adelheid Heisler, Erika Schwandt, Ernst Holtmann, Peter Kirchhoff, Sigfried Klose, Dirk Teubner und Dr. Kaspar Vieregge. Neues Vorstandsmitglied als Beisitzer ist Bürgermeister Ulrich Schulte.

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