Die provisorische Annahmestelle im Rathaus (Foto) hat ihren Dienst eingestellt. Ab sofort können Spenden nur noch im Ev. Gemeindezentrum am Rathmecker Weg abgegeben werden.

Lüdenscheid. (PSL) Seit am Dienstag rund 150 Flüchtlinge in der Notunterkunft an der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Grundschule eingetroffen sind, stellen die Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider eine enorme Hilfsbereitschaft unter Beweis und spenden Kleidung sowie Kinderspielzeug.

Die Johanniter und die Ev. Kirchengemeinde Oberrahmede haben mittlerweile eine eigene Spendenannahmestelle und die Ausgabe an die Flüchtlinge organisiert. Wer weiterhin etwas spenden möchte, wird von den Organisatoren gebeten, ab sofort die Spenden am Gemeindezentrum der Kirchengemeinde am Rathmecker Weg 32 abzugeben. Dort ist eine Garage extra für diesen Zweck hergerichtet worden. Hinweisschilder sorgen dafür, dass die Annahmestelle leicht zu finden ist.

Einfach in der Garage ablegen

Die Spender sind nicht an bestimmte Annahmezeiten gebunden. Sie können ihre Spenden – in Säcken oder Kartons – einfach in der Garage ablegen. Kleidung sollte sortiert nach Größe und gekennzeichnet (Damen-, Herren-, Kinderkleidung) vorsortiert werden. Aktuell werden insbesondere Unterwäsche und Schuhe benötigt.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer übernehmen dann die weitere Sortierung, den Weitertransport und die Ausgabe an die Flüchtlinge in der Notunterkunft. Direkt an der Notunterkunft können keine Spenden entgegen genommen werden.

Auskunftsstelle bei der Stadt bleibt freigeschaltet

Die provisorische Spendenannahmestelle im Foyer des Rathauses, die ad hoc am Dienstagmittag eingerichtet wurde, wird jetzt nicht mehr benötigt und hat daher ihren Dienst am Donnerstag, 30. Juli, um 18 Uhr eingestellt.

Als Kontaktstelle für Spendenangebote ist das Gemeindebüro der evangelischen Kirchengemeinde Oberrahmede unter Tel.-Nr. 02351/ 52324 oder per Mail: gemeindebuero@kirche-oberrahmede.de erreichbar.

Die telefonische Auskunftsstelle bei der Stadt bleibt unter der Tel-Nr. 171122 freigeschaltet. Antworten auf die häufigsten Fragen, die bislang gestellt wurden, hat die Stadt auf www.luedenscheid.de veröffentlicht.

 

 

 

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