Flashmob auf dem Sternplatz. Foto: Kannenberg

Lüdenscheid. „Stumm die Stimme erheben – auf Christenverfolgung aufmerksam machen beim weltweiten Flashmob für verfolgte Christen am Samstag 10.01.2015 um 16 Uhr!“ Das war das Motto zu dem sich am Samstag auf dem Sternplatz in Lüdenscheid ca. 50 Christen der unterschiedlichsten Gemeinden zusammenfanden, um auf das Problem der Verfolgung von Christen weltweit aufmerksam zu machen.

Stumm und kniend gegen Verfolgung – eine starke Botschaft.
Stumm und kniend gegen Verfolgung – eine starke Botschaft.

Bei strömendem Regen und Sturmtief „Elon“ hatten sie sich versammelt, um die Aufmerksamkeit der Passanten auf dieses stetig wachsende Problem zu lenken. Sie knieten dabei in der Art von Gefangenen mit auf den Rücken gelegten Armen auf dem nassen Boden. Laut „Open Doors“, einer gemeinnützigen Organisation, die sich seit 1955 um verfolgte Christen weltweit kümmert und jedes Jahr einen Verfolgungsindex publiziert, sind Christen im Moment die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft weltweit. Ca. 100 Millionen Menschen in über 50 Ländern werden momentan wegen ihres Glaubens verfolgt und oft auch getötet. Eine erschreckend hohe Zahl. Besonders schlimm dabei in Nordkorea, aber auch in China, Nigeria und – durch die derzeitigen Isis-Aktivitäten –  in den muslimischen Staaten. Millionen Menschen sind auf der Flucht, ein Problem, mit dem sich die „Deutsche Flüchtlingshilfe“ tagtäglich mehr auseinandersetzen muss.

Pastorin Deitenbeck von der evangelischen Kirche Oberrahmede in Lüdenscheid hat es dabei nach dem Flashmob so ausgedrückt: „Hier im Regen auf dem Boden zu knien und an die Menschen zu denken, die weltweit auf der Flucht sind, ist nur ein winzig kleines Opfer, das ich gerne bringe, um auf all diejenigen aufmerksam zu machen, die unsere Hilfe und Mitgefühl brauchen“.

 

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