25 ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätige trafen sich in der Jugendbildungsstätte des Kreises. Foto: Rettberg/Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Flüchtlingen wirksam helfen – aber wie? Unter diesem Titel hatte der Märkische Kreis die ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätigen Personen aus den kreisangehörigen Städten und Gemeinden in die kreiseigene Jugendbildungsstätte nach Lüdenscheid eingeladen. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Altena, Kierspe, Meinerzhagen, Menden, Neuenrade, Werdohl, Herscheid und Schalksmühle setzten sich intensiv mit Themen der Flüchtlingshilfe auseinander.

Wie gelingt die Zusammenarbeit mit der Kommunalverwaltung vor Ort? Wie können die Potentiale der einzelnen Personen innerhalb der Initiative so eingesetzt werden, dass möglichst effektiv geholfen werden kann und niemand überfordert wird? Wo kann ich fachliches Wissen zum Asylrecht erhalten? Und wie kann ich Sponsoren für die Flüchtlingsarbeit gewinnen?

Der Austausch der Initiativen zeigte, dass in den Kommunen ein hohes bürgerschaftliches Engagement vorhanden ist. „Schließlich leisten wir einen Beitrag für den sozialen Frieden in der Gemeinde“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt.

Das Kommunale Integrationszentrum des Märkischen Kreises unterstützt die Ehrenamts-Initiativen – „allerdings nur punktuell und als Ergänzung zu der Arbeit vor Ort“, wie Bernd Grunwald, Leiter des Integrationszentrums, ausführt. Die Veranstaltung in der Jugendbildungsstätte war der Auftakt zu einer Vortragsreihe, die im Juni fortgeführt wird. In den nächsten Seminaren wird es um das Asylbewerberleistungsgesetz und um die Vermittlung von Basiswissen zum Asylverfahren gehen. Ehrenamtliche Mitarbeiter, die Interesse an diesen Themen haben, können sich bis Ende Mai beim Kommunalen Integrationszentrum des Märkischen Kreises unter integration@maerkischer-kreis.de oder telefonisch unter 02351/966-6663 erkundigen und anmelden. (PMK)

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