Guido Frohnhaus (Geschäftsführung Turck), Jutta Beißner (Öffentlichkeitsarbeit „Die Johanniter“), Birgit Niehaus-Malytczuk (Johanniter-Regionalvorstand) Südwestfalen), Leonie Müller, Gabriele Schmidt, Rüdiger vom Brocke und Elke Hoffmann (alle Turck) bei der Scheckübergabe.

Halver. Laufen und Gutes tun – für Mitarbeiter von Turck in Halver ist das inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Beschäftigte des Unternehmens haben erneut am AOK-Firmenlauf in Lüdenscheid teilgenommen und anschließend gespendet. In diesem Jahr erhielt „Die Muschel“, das sind Gruppen der Johanniter für trauernde Kinder und Jugendliche, eine Spende über 2200 Euro.

Birgit Niehaus-Malytczuk vom Regionalvorstand der Johanniter und Elke Hoffmann zeigten sich begeistert von der große Geste der Läufer und des Unternehmens. Elke Hoffmann ist selbst bei Turck beschäftigt. Gleichzeitig arbeitet sie seit über sechs Jahren ehrenamtlich für „Die Muschel“.

Geschäftsführung verdoppelt Betrag

Beim Firmenlauf übernimmt das Unternehmen die Kosten für Startgelder und einheitliche Laufbekleidung. Im Gegenzug spendeten die Läufer. Außerdem sammelte Anke Wagner im Unternehmen bei Mitarbeitern, die beim Lauf in Lüdenscheid nicht an den Start gingen. Heraus kam ein Betrag von 1100 Euro, den das Unternehmen schließlich verdoppelte.

Beim AOK-Firmenlauf gewann das Turck-Team einen Geldpreis für den kreativsten Firmenauftritt.
Beim AOK-Firmenlauf gewann das Turck-Team einen Geldpreis für den kreativsten Firmenauftritt.

Auch der Betrag von 300 Euro, den das Turck-Team für den kreativsten Firmen-Auftritt beim AOK-Lauf einheimste, floss mit in die Spende an „Die Muschel“.

Teil der Unternehmenskultur

Turck-Geschäftsführer Guido Frohnhaus zeigt sich begeistert von so viel Engagement. „Dieser sportliche und soziale Einsatz gehört fest zur Turck-Unternehmenskultur“, sagte er am Donnerstag anlässlich der Scheckübergabe. 2014 hatten die Turck-Läufer für das Lüdenscheider SOS-Kinderdorf gespendet. Nach dem Lauf im Jahr 2013 unterstützen sie den Förderkreis Bonn für krebskranke Kinder und Jugendliche.

Zufluchtsort für trauerende Kinder und Jugendliche

Elke Hoffmann und Birgit Niehaus-Malytczuk nutzten die Gelegenheit, die Arbeit der Trauergruppe vorzustellen. Sie bietet Kindern von vier bis zwölf und Jugendlichen von 13 bis 18 Jahren, die um einen verstorben Freund oder Angehörigen trauern, eine Zuflucht. „Wir weinen und wir lachen zusammen“, sagte Elke Hoffmann. In der Gruppe können die Teilnehmer Kraft schöpfen und neue Lebensperspektiven gewinnen. „Manche Teilnehmer müssen sogar wieder das Lachen lernen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben“, erklärte Elke Hoffmann. Bei der „Muschel“ könnten sie lernen, Trauer und Wut oder auch Schuldgefühle zu bewältigen. Dazu dienen nicht nur die regelmäßigen Treffen, sondern auch Wochenendfreizeiten, Familientreffen oder Workshops.

Die „Muschel“-Gruppen sowie die Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter werden überwiegend aus Spenden finanziert. Mehr über die Arbeit der Gruppen hier

 

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