Plettenberg. Der Plettenberger Löschzug 2, bestehend aus den ehrenamtlichen Löschgruppen Holthausen und Oestertal, probte am Freitagabend (10. November) bei der Fa. Wirox Oberflächentechnik den Ernstfall.

„Die Übung war von langer Hand geplant und seit einem Jahr fest im Dienstplan des Löschzuges verankert“, erklärt Andreas Gritschke, welcher die Übung in Zusammenarbeit mit der Betriebsleitung der Fa. Wirox ausgearbeitet hatte. „Aufgrund der Großbrände in Galvanikbetrieben in den letzten Jahren im Märkischen Kreis kann so eine Übung natürlich sowohl für Feuerwehr als auch für den Betrieb nur von Vorteil sein. Die Feuerwehrkräfte lernen so den Betrieb kennen und der Betrieb lernt seine Feuerwehr und deren Equipment kennen.“

Schweißarbeiten lösen Brand aus

Angenommene Lage war am Freitagabend jedoch nicht ein Brand in der Galvanik, sondern ein Feuer, ausgelöst durch Schweißarbeiten in der betriebseigenen Schlosserei. Ein Mitarbeiter konnte laut vorgegebenem Szenario die Werkstatt nicht mehr rechtzeitig verlassen und galt als vermisst. Dichter Rauch, dargestellt durch feuerwehreigene Nebelgeräte, drang den eingesetzten Atemschutztrupps entgegen.

Gleichzeitig wurden für die im Innenangriff vordringenden Trupps durch die Feuerwehrkräfte im Außenbereich eine gesicherte Löschwasserversorgung aus dem städtischen Hydrantennetz aufgebaut und weitere Löschrohre vorgenommen.

Zügig konnte die Feuerwehr die vermisste Person, dargestellt durch eine Übungspuppe, retten und den fiktiven Brand unter Kontrolle bringen. Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung zeigten sich Andreas Gritschke als Übungsbeobachter und Zugführer Heinz- Wilhelm Klaucke, welcher den Übungseinsatz leitete, in der Nachbesprechung mit allen eingesetzten Kräften.

Führung durchs Betriebsgebäude

Betriebsleiter Marc Flamme bedankte sich bei der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit und hatte als kleine Überraschung einen Imbiss für die Einsatzkräfte vorbereitet. Nach dem Imbiss bot Flamme den Brandschützern eine Führung durch das komplette Betriebsgebäude an, was gerne angenommen wurde. Hierbei konnte sich die Feuerwehrleute auch von den vorhandenen Sicherungseinrichtungen und dem gut aufgestelltem Sicherheitskonzept des Betriebes überzeugen.

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