Der Nachwuchs ist mit Engagement und Spaß bei der Sache. Foto: Feuerwehr Schalksmühle

Schalksmühle. Übung macht den Meister, denn wer nicht übt ist im Ernstfall nicht vorbereitet und kann keine Hilfe leisten. Das gilt auch schon für die Jüngsten der Schalksmühler Feuerwehr.
Dass die Jugendfeuerwehr Schalksmühle (Mitglieder von 12-18 Jahre) in der Lage ist bereits schwierige Einsatzlagen zu bewältigen, hat sie vor kurzem wieder bewiesen, als die Kinder und Jugendlichen zusammen mit der Löschgruppe Hülscheid auf dem Gelände des Bauhofs am Gewerbering zwei Übungen absolvierten.

Verschüttete geborgen

Zunächst war es Aufgabe der Feuerwehrleute zwei Personen unter einem Geröllhaufen zu befreien. Dabei stand die besonders schonende Rettung im Vordergrund.

Schwierige Lage: Zwei Verschüttete mussten schonend geborgen werden. Foto: Feuerwehr Schalksmühle
Schwierige Lage: Zwei Verschüttete mussten schonend geborgen werden. Foto: Feuerwehr Schalksmühle

Das zweite Szenario beinhaltete eine chemische Reaktion in einem Gebäude.

Infolgedessen bildeten sich in diesem Gebäude und um das Einsatzobjekt herum giftige Dämpfe. Zwei Personen wurden vermisst.

Gefährliche Dämpfe

Hier war die oberste Priorität für die Feuerwehr, die Gefahr durch die Dämpfe überhaupt erstmal zu erkennen. Die Erkundung ergab hier eine wasserlösliche Substanz. Diese konnte also mit Wasser niedergeschlagen und die Gefahr so beseitigt werden. Hierzu wurden 3 C-Rohre vorgenommen. Weiterhin waren Angriffstrupps mit Atemschutz damit befasst die vermissten Personen zu finden und zu retten.

Die Zusammenarbeit zwischen der aktiven Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr verlief professionell und problemlos. Fazit der Wehr: „Es ist schön zu wissen, dass die zukünftigen Einsatzkräfte mit Spaß und der nötigen Ernsthaftigkeit an die Sache heran gehen und schon in jungen Jahren gut vorbereitet sind.“

 

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