Schalksmühle. Die Löschgruppen Schalksmühle und Dahlerbrück der Schalksmühler Feuerwehr sind in der Nacht zum Dienstag vergeblich ausgerückt. Sie war zusammen mit dem DRK um 1.15 Uhr wegen eines gemeldeten Zimmerbrandes zur Bergstraße alarmiert worden.

Kurz vor der Einmündung zum Eschenweg sei den Angaben eines Anrufers zur Folge eine Rauchentwicklung aus einem Haus sichtbar gewesen. Die Erkundung des Einsatzleiters verlief an dieser Stelle allerdings ergebnislos. Auch an den Nachbargebäuden konnten keine auffälligen Feststellungen gemacht werden. Die ehrenamtlichen Kräfte beendeten daraufhin den Einsatz und fuhren wieder nach Hause.

Die Feuerwehr muss aufgrund der Gegebenheiten davon ausgehen, dass es sich vermutlich um eine böswillige Alarmierung handelte. Hierbei sollte sich jeder der möglichen Folgen bewusst sein. Darauf weist die Feuerwehr hin.

Geld- oder sogar Freiheitsstrafe möglich

Wer einen Notruf absetzt und absichtlich vortäuscht ein Unglücksfall würde bestehen, der macht sich nach §145 StGB strafbar. Ein solcher Missbrauch von Notrufen kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft werden.

Viel bedeutender aber ist, eine böswillige Alarmierung verhindert im schlimmsten Fall dort schnelle Hilfe, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

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