Plettenberg. Bei einem Brand im Plettenberger Ortsteil Köbbinghausen ist ein Wohnhaus komplett zerstört worden. Wie die Pressestelle der Feuerwehr Plettenberg mitteilt, wurden die Einsatzkräfte in der Nacht zum Donnerstag um 1.45 Uhr alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte einen deutlichen Feuerschein im gemeldeten Bereich erkennen. Vor Ort angekommen erkannte die Feuerwehr schnell, dass das Gebäude nicht mehr zu retten war.

Keine Menschen im Gebäude

Teile des Dachstuhles waren schon eingestürzt und auch das Erdgeschoss stand bereits in Vollbrand. Die erste Vermutung darüber, dass sich noch Personen im Gebäude befänden, bestätigte sich weiteren Verlauf des Einsatzes glücklicherweise nicht.

Vielmehr galt es seitens der Feuerwehr ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz unter Vornahme von Löschrohren im Außen- und Innenangriff gelang es der Feuerwehr bereits nach kurzer Zeit, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Zur Brandbekämpfung von oben wurde auch die Drehleiter in Stellung gebracht. Parallel dazu wurde eine Löschwasserversorgung zu den Löschfahrzeugen von einem Hydranten aus aufgebaut.

Einsatz nach vier Stunden beendet

Erst nach gut vier Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken. Die Einsatzstelle wurde zu Abschluss der Löscharbeiten von der Polizei beschlagnahmt. Im Einsatz waren neben den hauptberuflichen Kräften die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges 1, bestehend aus Löschgruppen Landemert und Stadtmitte, sowie der Löschzug 2, bestehend aus den Löschgruppen Holthausen und Oestertal mit insgesamt knapp 50 Einsatzkräften. Zur Schadenshöhe und Brandursache kann die Feuerwehr keine Auskunft geben. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Brandursache noch unklar

Der 56-jährige Bewohner des brennenden Hauses war während des Bandes als Zeitungsausträger mit dem Pkw unterwegs.

Die Brandursache ist bislang unklar. Das Erdgeschoss und der Dachstuhl des Hauses brannten fast vollständig aus. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen mit ca. 100.000 Euro angegeben. Die Ermittlungen dauern an.

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