Hagen-Hohenlimburg. Großalarm in der Flüchtlingsunterkunft an der Unternahmer Straße: Am Donnerstagabend (20. Oktober, 21 Uhr) waren Feuerwehr und Polizei im Einsatz, um einen Brand in dem Haus zu löschen. Über 40 Bewohner der Einrichtung mussten das Gebäude räumen. Die Lokalzeitungen „Westfalenpost“ und „Westfälische Rundschau“ berichten in ihrer heutigen Ausgabe davon.

Frau und Kind gerettet

In dem Zeitungsbericht werden Aussagen von Bewohnern zitiert, nach denen eine junge Mutter einen Selbstmordversuch unternommen und gleichzeitig Feuer gelegt hätte. Ihr dreijähriger Sohn befand sich zur Tatzeit in einem benachbarten Raum; er konnte von den Rettungskräften geborgen werden und wurde medizinisch versorgt.

Das Feuer war von den Hausbewohnern bemerkt worden, als sie den Rauch wahrnahmen. Als die Feuerwehr eintraf, so die „Westfalenpost“, schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster.

Die junge Frau, die das Feuer gelegt haben soll, wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Mitbewohner schilderten gegenüber der „Westfalenpost“, dass die Frau Probleme mit ihrem Lebenspartner hätte, der seit drei Tagen nicht mehr in dem Haus gesehen worden sein soll. Dies könne Ursache für ihr Handeln sein. Die evakuierten Hausbewohner wurden vorübergehend in andere Unterkünfte gebracht.

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