Foto: privat

Plettenberg. Die Landtags- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr sind für die FDP mehrfach bedeutsam. Das Ziel der Partei Ziel für 2017: Ein Regierungswechsel in NRW und die Rückkehr in den Bundestag. Dafür wählten die Freien Demokraten am Mittwoch (7.9.) in Plettenberg ihre Kandidaten.

„Gemeinsam und entschlossen!“ mit diesen Worten begrüßte der FDP-Kreisvorsitzende Axel Hoffmann die Vertreter aus den FDP-Ortsverbänden des Märkischen Kreises und dem Kreisverband Olpe zur Aufstellung der Wahlkreiskandidaten zur Land- und Bundestagswahl. Angeführt von zwei Spitzenvertretern der NRW-Liberalen treten die heimischen Liberalen an:

Zur Landtagswahl (Wahlkreis 123) übernimmt die stellv. Landes- und Fraktionsvorsitzende Angela Freimuth die Teamspitze, bei der Bundestagswahl (Wahlkreis MKI/Olpe) ist es der FDP-NRW-Generalsekretär Johannes Vogel. Vervollständigt wird die Wahlkämpferriege durch regionale FDP-Prominenz: Mit dem Iserlohner Fraktionsvorsitzenden Detlef Köpke (Wahlkreis 121) und dem vor wenigen Monaten so erfolgreichen Mendener Bürgermeisterkandidaten Stefan Weige (Wahlkreis 122) sowie dem stellv. Kreisvorsitzenden und Plettenberger Ortsvorsitzenden Michael Schulte (Wahlkreis MK II) geben heimische Persönlichkeiten dem Wahlkampf ein Gesicht.

Offensive Auseinandersetzung

In den Vorstellungsreden wurde mehrfach die Notwendigkeit zu einer offensiven Auseinandersetzung betont. Johannes Vogel: „Wir müssen zeigen, dass es neben der Großen Koalition und der Opposition von links sowie den rechten Populisten noch eine Kraft der Mitte gibt – die FDP“ und Angela Freimuth: „Wir können zeigen, dass die Freien Demokraten mit Themen und Ideen den faktischen Modernisierungsstillstand von „GroKo“ und „Rot-Grün“ auflösen können.“

Natürlich wurde auch die Flüchtlingspolitik angesprochen. Leidenschaftlich der Appell von Michael Schulte „Die allermeisten sind Menschen in Not und wir sprechen immer von unserer aufgeklärten, humanitären Gesellschaft – also handeln wir danach: Als Rechtsstaat, als liberale Gesellschaft, mit Aufklärung gegen Ängste und Sorgen!“

Während Detlev Köpke seinen Schwerpunkt auf die Bildungspolitik legte – „Wir brauchen wieder mehr Freiraum für eigenverantwortliche Entscheidungsmöglichkeiten unserer Schulen“ -, betonte Stefan Weige die Notwendigkeit einer Infrastrukturpolitik, „die den ländlichen Flächenbereich nicht als dritte Wahl behandelt“. Dass beide als kommunale Verantwortliche eine den „Aufgaben angemessene Finanzierung“ der Städte und Gemeinden einforderten, machte noch einmal die gute inhaltliche Verknüpfung des Wahlkämpferteams über alle Ebenen deutlich. Dass alle Vorschläge am Ende von den 52 Vertretern aller Ortsverbände einstimmig entschieden wurden, zeigt die große Geschlossenheit der Freien Demokraten.

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