Der CVJM-Kreisverband Lüdenscheid ist Gewinner des 1. FAMO-Förderpreises. Beim Neujahresempfang im Rathaus überreichte Hauptsponsor Alexander Kremer (Foto)  am Sonntag den mit diesem Preis verbunden Scheck über 5000 Euro. Ausgezeichnet wird damit das Baumhaus-Projekt des CVJM-Kreisverbandes, ein besonderes Angebot für Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren.



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FAMO steht für Familienmonat. Dabei handelt es sich um eine private Initiative, die Interessen von Familien in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Inzwischen wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen imitiert. FAMO-Fördervereinsvorsitzender Willi Denecke warb am Sonntag im prall gefüllten Foyer des Rathauses für den Familiengedanken und um weitere Mitglieder.

„Diese Idee bewegt die Herzen“

Bürgermeister Dieter Dzewas hielt für die FAMO-Macher ein dickes Kompliment parat. „Diese Idee bewegt die Herzen“, sagte er. „Ich bin froh, dass es sich bei FAMO nicht um eine Eintagsfliege handelt.“ Unter anderem hat die Initiative mit Hilfe zahlreicher Sponsoren den Lüdenscheider Familienmonat vom 29. September bis 27. Oktober 2012 organisiert. Zu den weiteren Aktionen zählt die Anpflanzung eines Familienwaldes im Stadtpark. „Von den 158 Bäumen sind bereits 138 vergeben“, sagte Willi Denecke am Sonntag.

Förderer des Johannes-Busch-Hauses geehrt

Bürgermeister Dieter Dzewas zeichnete beim Neujahrsempfang zudem drei Mitglieder des Vereins der Förderer des Johannes-Busch-Hauses aus. Hans Joachim Hansen, Marianne Scholz und Irmingard Kühnel erhielten für ihr besonders Engagement die Ehrennadel der Stadt.

Dem Verein sei es zu verdanken, dass Inklusion in Lüdenscheid schon lange kein Fremdwort mehr sei. Die Förderer des Johannes-Busch-Hauses seien maßgeblich daran beteiligt, dass Menschen mit Handicaps eine weitreichende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werde.

„Lampenfieber“ spielt für die Gäste

Welche Chancen die Arbeit des Vereins behinderten Menschen eröffnet, war beim Neujahrsempfang zu sehen und zu hören. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Lampenfieber“. Sie setzt sich aus Mitarbeitern und Bewohnern des Johannes-Busch-Hauses zusammen.

Ausbildung im Mittelpunkt

Beim traditionellen Rück- und Ausblick stellte der Bürgermeister das Thema Ausbildung in den Mittelpunkt Er appellierte an alle, die in der beruflichen Ausbildung junger Leute tätig sind, mehr zu unternehmen als bisher. „Leider ist die Chance des doppelten Entlassjahrgangs an den Gymnasien nicht ausreichend genutzt worden“, bedauerte er. So sei eine Möglichkeit vergeben worden, mehr junge Frauen und Männer in Lüdenscheid zu erden.

Um die Zukunftsfähigkeit Lüdenscheids mache er sich aber keine Sorgen. Im Quartier und rund die Fachhochschule Südwestfalen entwickele sich vieles, das zu Hoffnungen Anlass gebe. Aufgabe der Stadt sei es, diese Entwicklungen zu unterstützen. „Das Wichtigste, was wir unseren Kindern mitgeben können, ist Bildung“, betonte der Bürgermeister. Mit Blick auf die Schulen sei das ein „Kerngeschäft der Stadt.“ Deshalb sei es von großer Bedeutung, die Schulen zeitgemäß weiterzuentwickeln.

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