Das Marionettentheater „Mummenschanz“ führt am Sonntag, 31. August, erstmals sein neues Stück „König Goldlos“ auf. Foto: Mummenschanz

Halver. Premiere in der Heesfelder Mühle: Das Marionettentheater „Mummenschanz“ führt am Sonntag, 31. August, erstmals sein neues Stück „König Goldlos“ auf. Die Vorstellungen beginnen um 15 und um 17 Uhr.

Kreativ ohne Smartphone und iPad

„Mummenschanz“ – das ist die Familie Ermster aus Lüdenscheid. Sie lässt die Puppen tanzen. Und nicht nur das, ihre Helden an den Fäden ziehen alle Register. So erobern die Ermsters ihr Publikum. Vater Andreas, Mutter Sabine, die Kinder Lena, Marit, und Max, das sind die Hauptakteure der Marionettenbühne Mummenschanz. Die Theatertruppe tritt ganz bewusst als Familie an. „Das ist möglich“, sagt Andreas Ermster. Die Fünf liefern den Beweis, dass auch außerhalb moderner Unterhaltungselektronik, außerhalb von Smartphones und Ipads eine Welt aus Kreativität und Zusammenhalt im Familienkreis Zukunftschancen hat. Das ist eine der Botschaften, die Mummenschanz an viele Menschen weiter geben will.

Mit Akteuren von Radio MK

Für „König Goldlos“ sind neue Akteure hinzugekommen. Drei Mitarbeiter von Radio MK helfen, den Marionetten Leben einzuhauchen. Beim neuen Stück sind Sabine Langenbach, Bettina Weihe und Frank Köhler mit von der Partie.

Gähnende Leere in der Schatzkammer

Die Hauptperson im neuen Stück heißt eigentlich König Theodor. Alle nennen ihn aber „König Goldlos“ weil in seiner Schatzkammer gähnende Leere herrscht. Noch nicht einmal Spinnen wollen bei ihm leben. Bis eines Tages etwas Seltsames passiert. Die Geschichte entstammt der Feder des christlichen Schriftstellers Albrecht Gralle. Was, das erfahren die besucher am 31. August in der Heesfelder Mühle. Weitere Vorstellungen: 28. September, 26. Oktober, 30. November (jeweils um 15 Uhr) und am 21. Dezember um 15 und 17 Uhr.

Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei. Nachdem der Vorgang gefallen ist, kann jeder geben, was ihm die Vorstellung wert war.

Zum Autor: Nach dem Studium und seiner Zeit als Vikar wurde Albrecht Gralle 1989 als Pastor des Bundes der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) anerkannt. 1981 ging er mit seiner Frau, der Augenärztin Dr. Ingrid Gralle, im Auftrag der Europäisch-Baptistischen Missionsgesellschaft nach Sierra Leone. Gralle unterrichtete am Theologischen Seminar der Baptist Convention of Sierra Leone. Seine Frau engagierte sich in der medizinischen Versorgung. Parallel dazu widmete er sich bereits seit 1977 der Schriftstellerei. 1987 wechselte der Geistliche in den Pastorendienst der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Northeim und arbeitete bis 1993 als Seelsorger. Seither ist er hauptberuflich als Autor tätig. Zusammen mit seiner Frau er nach wie vor in Northeim bei Göttingen.

 

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