Grillen mit Briktts aus Kokosschalen galt als nachhaltige uns sozial-ethische Alternative zu herkömmlicher Grillkohle. Foto: Rüdiger Kahlke

Meinerzhagen. Faire Kohle? Ja, um Geld geht es auch. Aber nicht nur. „Faire Kohle“ verbindet Grill-vergnügen mit einer Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen auf den Philippinen und einer Schonung der Regenwälder.

Projekt der Jugendverbände

Der Weltladen hat sich einem Projekt der evangelischen und katholischen Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen angeschlossen. Sie haben die Kohle-Aktion initiiert. Zum Start der Ferien- und Grillsaison bietet das Weltladen jetzt auch „Faire Kohle“ an. „Die Grillkohle wird aus den Schalen von Kokosnüssen gewonnen“, erläutert Gertud Brockmann vom Weltladen-Team. Die Schalen, die sonst nicht verwendet werden können, eignen sich gut als Brennstoff. Sie bieten eine eine hohe gleichmäßige Brenntemperatur, entwickeln weniger Asche und Rauch. Vor allem wird für die Produktion nicht zusätzlich Regenwald abgeholzt. Die Verwertung des Abfallproduktes bei der Verarbeitung von Kokosnüssen sorgt für Nachhaltigkeit und verbessert die CO-2-Bilanz.

Reste nochmal anzünden

Gertrud Brockmann: „Mit dem Projekt erschließt sich für die Kleinbauern auf den Philippinen eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit. Es macht sie unabhängiger von Ernteverlusten.“

Die christlichen Jugendverbände, die im vorigen Jahr erstmals die Aktion „Faire Kohle“ initiiert hatten, sehen aber auch Vorteile für Verbraucher. Die Grillkohle aus Kokosschalen lasse sich löschen, wenn keine Glut mehr gebraucht wird und später wieder anzünden.

Infos: fair-grillen.de

 

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