Rund 1000 Teilnehmer der NRW-Radtour errreichten Lüdenscheid als erstes Etappenziel. Fotos: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Lüdenscheid – Fahrradstadt für einen Tag: Der erste Tag der NRW-Radtour 2014 bescherte der Stadt eine Invasion vor rund 1000 Drahteseln. Hunderte vor der Post geparkte Zweiräder – „Das sieht ja aus, wie bei uns in Göttingen“, postete eine begeisterte Beobachterin auf Facebook. Am Freitagmorgen rauschte die Armada mit Etappenziel Hagen wieder ab. In Altena legten die Teilnehmer einen Zwischenstopp ein.

NRW-Radtour inzwischen ein Klassiker

Die Veranstaltung hat sich zu einem Klassiker entwickelt. In diesem Jahr ist sie zum sechsten Mal am Start. „Das Land erfahren“ – getreu diesem Motto sind die Radler unter der Schirmherrschaft von WestLotto und NRW-Stiftung auf einer abwechslungsreichen Tour mit schönen Pausenorten und Routen unterwegs. Die Strecken wurden so ausgewählt, dass die Teilnehmer das Sauerland überwiegend in Talungen bergab in das Ruhrtal verlassen. Als besonderes Highlight erwartet die Teilnehmer und Besucher an den Etappenzielen abends ein attraktives Unterhaltungsprogramm von WDR 4.

33,8 Kilometer „Hitzeschlacht“

Der erste Routenabschnitt zum Etappenziel Lüdenscheid dürfte der anstrengendste gewesen sein. Das bestätigte Tourmoderator Dirk Elfgen am Donnerstagabend auf der großen WDR 4-Bühne auf dem Rathausplatz. Andere Teilnehmer sprachen von einer „Hitzeschlacht“. Die 33,8 Kilometer von Plettenberg bis Lüdenscheid hatten alle Teilnehmer schadlos überstanden. Sie bezogen nach der Ankunft in Lüdenscheid ihre Quartiere. Über 200 Radler nutzten die Turnhalle der Staberg-Gymnasien als Übernachtungsplatz.

Warten auf den „Meister“

Vor der Nachtruhe war allerdings Party auf dem Rathausplatz angesagt. Das Moderatoren-Team, bestehend aus Sven Verhasselt und Dirk Elfgen spannte die Fans von Guildo Horn, dem Star des Abends, auf die Folter.

Guildo Horn brachte das Publikum auf dem Rathausplatz zum Kochen.
Guildo Horn brachte das Publikum auf dem Rathausplatz zum Kochen.

Klamauk mit Bauer Willi, Interview mit Lüdenscheids stellvertretender Bürgermeisterin Tanja Tschöke (Die Grünen/Bündnis 90) sowie Eckard Uhlenberg, Vorsitzender der NRW-Stiftung sowie Westlotto-Geschäftsführer Theo Großner und dann ging’s endlich los. Guildo Horn stürmte mit seiner Band „Die Orthopädischen Strümpfe“ und der „Asozialen Blaszentrale Dessau“ die Bühne, Nussecken wurden gereicht und die Party begann.

Schlagzeug und Kuhglocken

Guildo Horn brachte ein umwerfendes Schlagzeugsolo auf die Bühne, er spielte auf Kuhglocken und ließ einen Lüdenscheider Nachwuchs-Rapper ans Mikrofon. Der „Meister“ wie er genannt wird, hatte seinen Spaß mit Evergreens und Udo Jürgens.

Die Massen auf dem Rathausplatz jubelten dem "Meister", wie Guildo Horn genannt wird, zu.
Die Massen auf dem Rathausplatz jubelten dem „Meister“, wie Guildo Horn genannt wird, zu.

Er schmalzte nach allen Regeln der Kunst ins Mikro. Dafür liebt ihn das Publikum, das Horn und seine Musiker nicht von der Bühne gehen lassen wollte.

Polizei zufrieden

Die Kreispolizeibehörde (KPB) Märkischer Kreis ist mit dem ersten Tag der NRW Radtour 2014 sehr zufrieden. Begleitet von 20 Kradfahrern und weiteren zehn Funkstreifenwagen sicherte die Polizei den Tross, der sich annähernd über zwei Kilometer zog, ab. Wie der Einsatzleiter Polizeioberrat Bernd Scholz bestätigte, wurde die Arbeit der Polizei durch das disziplinierte Verhalten der Radfahrer und die gute Tour-Organisation des Veranstalters sehr erleichtert.

Fotostrecke

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