Die ehemalige Arlbert-Schweitzer-Schule wird Notunterkunft für eine Nacht.

Lüdenscheid. Noch am Montag gab die Stadt bei Medienanfragen die Auskunft, dass aktuell keine Informationen über die Notwendigkeit auf Aufnahme weiterer Flüchtlinge vorlägen, man aber wohl täglich damit rechnen müsse. Diese Informationslage ist seit Montagnachmittag überholt.

Inzwischen hat die Stadt von der Erstaufnahmeeinrichtung der Bezirksregierung in Dortmund die Nachricht erhalten, dass noch heute in Lüdenscheid 63 weitere Personen aufgenommen werden müssen, die für eine Nacht in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule untergebracht werden.  In dieser Notsituation geht es nicht um die Einrichtung einer weiteren Notaufnahmeunterkunft in Lüdenscheid, sondern darum, den Ankömmlingen eine erste Übernachtungsmöglichkeit zu bieten.

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Wechsel auf freie Plätze in der Hermann-Gmeiner-Schule

Ab Dienstag werden die notwendigen Formalien abgewickelt und die Neuankömmlinge nehmen dann frei gewordene Plätze in der Ende Juli eingerichteten Notunterkunft in der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule ein. Die Johanniter übernehmen die Betreuung der ankommenden Flüchtlinge. Die Anwohner in der Nachbarschaft der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule wurden noch am Nachmittag durch Handzettel informiert, die das Ordnungsamt verteilte. Die Stadtverwaltung wird so schnell wie möglich eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft organisieren.

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