Impression aus der Ev. Christuskirche in Lüdenscheid. Foto: Guido Raith

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. „Evangelisch im Sauerland“ goes 3D: Im Jahr des Reformationsjubiläums erweitert der Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid sein Internet-Angebot mit so genannten sphärischen Panorama-Innenaufnahmen aller Kirchen und Gottesdiensträume. Sowohl auf dem Computer wie auch auf mobilen Geräten, wie Handy oder Tablet werden die Innenräume in 360-Grad-Ansichten für interessierte Besucher der Website http://www.evangelisch-im-sauerland.de/ auf besondere Weise erfahrbar gemacht.

Raum in seiner gesamten Dimension

Anders als bei eindimensionalen Fotos kann sich der Betrachter hier nach oben, unten sowie rechts und links „umsehen“ und den Raum so in seiner gesamten Dimension erfassen. Möglich wurden diese speziellen Ansichten durch eine Kamera, die nach der gleichzeitigen Aufnahme durch zwei 180-Grad-Objektive intern ein 360-Grad-Panorama errechnet. Die Idee hierzu ist im Öffentlichkeitsreferat des Evangelischen Kreiskirchenamtes an der Hohfuhrstraße entstanden. Leiter Rolf Puschkarsky hat am Freitag gemeinsam mit Superintendent Klaus Majoress und Mitarbeiter Guido Raith die erste Phase des Projektes mit Ansichten aller Lüdenscheider Gottesdiensträume freisgeschaltet.

Angebot wird immer wieder erweitert

Dieser besondere Service, der bis zum Ende dieses Jahres sukzessive sphärische Panoramen aller Gottesdiensträume im Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg darstellen soll, wendet sich beispielsweise an Paare, die ihre Hochzeit in einer speziellen Kirche planen möchten, oder Tauf-Gesellschaften, die sich in einer ersten Ansicht die Gegebenheiten vor Ort ansehen wollen, ohne gleich direkt zur Kirche fahren zu müssen.

Ein Blick in die Erlöserkirche. Foto: Guido Raith

Aber auch an der Architektur der Gottesdiensträume interessierte Website-Besucher bekommen hier einen kleinen Einblick, denn in einem kurzen Vorspann sind jeweils das Jahr der Einweihung und einige architektonische Merkmale des Gebäudes genannt. In der Regel folgen dann zwei bis vier 360-Grad-Ansichten, die die Räume in ihrer Gänze zeigen.

Selbstständig navigieren

Die Bilder sind anfänglich mit einer leichten Drehbewegung animiert, die Betrachter können jedoch selbstständig am Handy per Wischbewegung oder am Computer per Maus durch das Bild navigieren. Links am Rand der Ansicht finden sich Felder für das Einstellen des Vollbildmodus (kleines unterbrochenes Quadrat) oder Zoom-Felder für das Vergrößern oder Verkleinern der Ansicht. Ein besonderes Gimmick bietet der Vollbild-Modus bei mobilen Geräten, die über eine Bewegungserkennung verfügen: Hier kann sich der Betrachter mit dem Handy in der Hand real umdrehen und sieht die veränderte Perspektive des Raumes direkt.

Superintendent Klaus Majoress (Mitte) sowie Guido Raith und Rolf Puschkarsky aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Kreiskirchenamtes schalteten das neue Angebot am Freitag frei. Foto: Wolfgang Teipel

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