Testfahrt erfolgreich absolviert: Ulrich Bierhoff, ehrenamtlicher Fahrer, und Bürgermeister Jan Nesselrath mit dem neuen Fahrzeug der Stadt. Foto: Stadt Meinerzhagen

Meinerzhagen. Einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz vor Ort macht die Stadt Meinerzhagen nun auch konkret im Straßenverkehr: Sie schickt ab sofort die ehrenamtlichen Lieferteams für das tägliche „Essen auf Rädern“ per Elektroauto zu ihren Abnehmern. Bei rund 50 Essen pro Tag und damit einer Gesamtstrecke von rund 350 Kilometern pro Woche zeigt die Rechnung schnell: Das neue Auto, das anstelle von Benzin per Strom und fast geräuschlos durch die Straßen schnurrt, trägt messbar zu den Anstrengungen bei, die CO2-Ausstöße in der Stadt zu reduzieren und so für mehr Sauberkeit in der Luft zu sorgen.

Auch kleine Schritte wichtig

Seit kurzem kann man auf Meinerzhagens Straßen ein neues Fahrzeug der Stadtverwaltung entdecken: Ein Nissan e-NV200 Comfort-Kastenwagen wird, mit entsprechendem Logo der Stadt Meinerzhagen versehen, von nun an als Fahrzeug eingesetzt. Bürgermeister Jan Nesselrath: „Wir wollen an allen sinnvollen Stellen wirksam für mehr Umweltverträglichkeit in der Umsetzung unserer städtischen Aufgaben sorgen. Dazu gehören natürlich große, langfristige Programme wie das Schulprojekt „fiftyfifty“ oder die energetische Ausstattung der öffentlichen Gebäude, aber auch vermeintlich kleine Schritte wie die Ersetzung eines ausgedienten Autos durch ein Elektrofahrzeug.“

Auch für Dienstfahrten

Vorrangig soll der neue Wagen für die Ausgabe der „Essen auf Rädern“ genutzt werden; allein zu diesem Zweck ist er täglich für etwa drei Stunden im Einsatz. „In den übrigen Zeiten, also vorwiegend am Nachmittag, steht das Auto den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für dienstliche Fahrten zur Verfügung“, erklärt Jan Nesselrath weiter und ist sicher: „Auch auf diesem Weg wird eine erkleckliche Kilometerzahl zustande kommen, die der Elektrowagen einfährt.“

Weitere E-Autos könnten folgen

Insofern ist eine rege Nutzung – und damit eben auch ein eindeutiger Beitrag zum Umweltschutz – garantiert. Dabei handelt es sich bei der Anschaffung um ein Testprojekt: Sollten die Erfahrungen der Stadt positiv sein, könnten auch weitere Dienstfahrzeuge auf Basis eines Elektromotors folgen. Die Erwartungen lassen auf Gutes hoffen, bietet sich das Konzept „Elektrofahrzeug“ doch bei insgesamt kürzeren Strecken und damit im Stadtverkehr besonders an. Der Elektromotor ist dem Verbrennungsmotor in diesem Bereich deutlich überlegen. „Der erste Schritt ist nun gemacht“, so Jan Nesselrath, „da wir ohnehin vor der Anschaffung eines neuen Wagens standen. Wir sind gespannt und freuen uns, dass wir einen weiteren Hebel für ein ökologischeres Verhalten umlegen und so vielleicht auch insgesamt für mehr Umweltbewusstsein sorgen können.“

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