UPDATE: 24.11.15 16:20: Täter wurde ermittelt | Zum Artikel

Lüdenscheid/Werdohl. Nach einer anonymen Bombendrohung, die am gestrigen Montag bei der Polizei einging, wurden die Bahnhöfe in Lüdenscheid und Werdohl gesperrt und auf Sprengstoff untersucht. Gefunden wurde nichts. Nun versucht die Polizei, den Anrufer zu ermitteln.

Bahnhöfe Werdohl und Lüdenscheid untersucht

Am gestrigen Montag ging bei der Polizei eine anonyme Bombendrohung ein. Ein Anrufer hatte die Beamten gegen 16:40 Uhr darüber informiert, dass eine Bombe gegenüber des Bahnhofs detonieren solle. Da es keine Angaben zum möglichen Ort gab, sperrte die Polizei in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die Bahnhöfe in Lüdenscheid und Werdohl nach dem Ausschlussverfahren. Die Bahnhöfe wurden anschließend mit einem Sprengstoffspürhund untersucht. Es konnte kein Sprengstoff gefunden werden. Der Bahnhof in Lüdenscheid wurde um 18:40 Uhr und der Bahnhof in Werdohl um 19:10 Uhr wieder freigegeben. Für die Dauer der Suche wurde der Zugverkehr eingestellt.

Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen

Nach dem Anruf bei der Polizei ermittelt nun die Kriminalpolizei. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte man auf TACH!-Anfrage allerdings nicht mehr zum aktuellen Ermittlungsstand sagen.

Dem noch unbekannten Anrufer droht nun eine Strafanzeige wegen „Störung des öffentlichen Friedens“, hierauf steht nach Angaben der Polizei bis zu 3 Jahre Haft oder eine saftige Geldstrafe. Zu dieser Anzeige gesellt sich dann noch eine Anzeige wegen Missbrauch des Notrufs.

Deftiger wird es auf zivilrechtlicher Seite. Hier können auf den Anrufer zivilrechtliche Prozesse durch Polizei und Feuerwehr zukommen. Denn die Kosten für den Einsatz mit Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen, Bundespolizei und Sprengstoffspürhund können komplett auf den Anrufer abgewälzt werden. Davon losgelöst kann auch die Deutsche Bahn noch zivilrechtlich aktiv werden und Schadensersatz für Zugausfälle, Ticketersatz und Ersatzfahrten geltend machen.

Weitere Einzelheiten zum gestrigen Polizeieinsatz sind auch auf der Internetseite der Lüdenscheider Nachrichten nachzulesen.

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