Foto: Komplett-Magazin/Martin Büdenbender

Plettenberg. Können Max und Moritz Mozart singen? Was hat Wilhelm Busch mit der Oper „Carmen“ zu tun? Und wieso tanzen Witwe Boltes Hühner Rossinis Wilhelm Tell? All diese zunächst absurd klingenden Fragen klären sich am Sonntag, 9. Juli, ab 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums in Plettenberg-Böddinghausen. Die Aufführung ist zugleich der Auftakt des diesjährigen Plettenberger Kultursommers.



Anzeige | Eigene Anzeige schalten



Das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal Foto: Musikschule Lennetal/Martin Theile

Gemeinsam mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal gastiert dann die „Kleine Oper Bad Homburg“  mit einer musikalischen Version der Lausbubengeschichten von Wilhelm Busch  in Plettenberg. Großzügig bedient sich die kindgerecht aufbereitete  Handlung dabei aus dem bekannten Opernrepertoire von Wolfgang Amadeus Mozart bis Johann Strauss und verzichtet dabei auch nicht auf ganz moderne Töne.

Jugendliche Laienmusiker und Opernprofis im Zusammenspiel

Während also die jüngeren Zuhörer an Max und Moritz  auf der Bühne ihre helle Freude haben werden, dürfen ältere und erfahrene Ohren amüsiert verfolgen, wie aus der mozartschen Vogelfängerarie ein Maikäferlied wird, Witwe Bolte mit der Stimme des Osmin aus der „Entführung aus dem Serail“ ihre Hühner betrauert oder die Pfeife des Lehrer Lämpel zu Klängen aus Bizets Oper „Carmen“ in die Luft fliegt.

Ein witziger und erfrischender  musikalischer Streifzug durch die Musikgeschichte, der Kleinen und Großen gleichermaßen Freude machen wird.

Die Kinderopernrevue „Max und Moritz“ beginnt am 9. Juli um 17 Uhr in der Aula Böddinghausen; der Eintritt beträgt 4 Euro für Kinder und 8 Euro für Erwachsene. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Andreas Regeling,  Gesangssolisten auf der Bühne sind professionelle Opernsolisten der „Kleinen Oper Bad Homburg“.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here