Das Konzert der Band "Radionative" im Lüdenscheider "Eigenart" war ausverkauft. Fotos: Kannenberg

Lüdenscheid. Am Samstagabend, den 17.1. spielte die Newcomer-Band Radionative im „Eigenart“ an der Hochstraße vor ausverkauftem Haus. Nach ihrem eigenen Bekunden erst das zweite Mal überhaupt gemeinsam und in dieser Besetzung.

Fünf Musiker und ein stimmiger Sound

Nun, wenn dem so war, hat man davon nichts gemerkt. Die fünf Musiker Frank Diehl, Carsten Schumacher, Erkan Besirlioglu, Steven Stegnitz und Mark Bialluch, die nach eigenen Aussagen, einfach „nur“ die „Band aus Rosmart“ sind, spielten gemeinsam so, als ständen sie schon seit 20 Jahren zusammen auf der Bühne. Was zumindest bei Steven Stegnitz, dem jungen Bassisten, bedeuten würde, dass er bereits als Kleinkind mit dem Bespielen seines sechseitigen Basses angefangen hat.

Was man ihm durchaus abnehmen würde. Steven, der mit seinen 22 Jahren bereits als Musikschullehrer arbeitet und andere am Bass ausbildet, ist sicher genauso eine Ausnahmeerscheinung, wie Erkan Bersirlioglu, Gitarrist und Co-Sänger der Band, der in Lüdenscheid mit zu den bekanntesten Musikern gehört und damit eine gehörig große Fanbase aufweisen kann.

Aber auch die anderen drei Musiker brauchten sich hinter den beiden nicht zu verstecken. Frank, ebenfalls an der Gitarre, Mark am Schlagzeug und der wunderbare Carsten als Sänger, konnten vom ersten Augenblick an ihr Publikum überzeugen und mitreißen. Positiv zu erwähnen wäre sicher auch noch ihr Techniker Peter am Mischpult, der den Sound der Band perfekt abmischte. Alle gemeinsam kamen sehr klar, nett und authetisch rüber. Man nimmt der Band ab, dass sie mit Spaß und ganzem Herzen bei der Sache ist. Für Rührung im Publikum sorgte es, als das „Küken“ der Band, Steven, sich zwischendurch bei seinem ebenfalls anwesenden Papa für seine Liebe bedankte. Das flossen auch im Publikum ein paar Tränen und das ging wirklich allen ans Herz.

Beste Stimmung vor vollem Haus

Dann gings aber direkt weiter mit Freude, Spaß und guter Musik. Überhaupt – das Publikum! Das „Eigenart“ war brechend voll, es gab kaum noch ein Plätzchen, an dem man stehen konnte, ohne den Ellbogen des Nachbarn zu spüren. Die Band wurde von ihren Fans bereits mit Applaus und Zurufen auf die Bühne gebeten und während des ganzen Konzertes regelrecht gefeiert. Die Stimmung war super, das Publikum glücklich, die Musiker sowieso. Nur strahlende Gesichter überall und nach einer Zugabe Fans, die die Jungs einfach nicht von der Bühne lassen wollten.

Musik als Brücke untereinander

Das sagt die Band übrigens über sich selbst: „Radionative – das ist geballte Alternative Power mit einer Prise Pop und progressiven Elementen. Generationen-Power der besonderen Art. Die fünf Musiker aus dem Sauerland und dem Ruhrgebiet haben es geschafft eine stabile Brücke aus ihren unterschiedlichen Erfahrungen zu bauen und schreiten nun darüber, um die Ufer rechts und links zum Beben zu bringen. Jeder Song ist einzigartig, auf seine eigene, ganz besondere Weise, was auch an den vielen musikalischen Überraschungsmomenten liegt. Trotzdem kann man als Zuhörer alles nachvollziehen und sich völlig der wunderbaren Stimmung widmen, die die Band erzeugt. Radionative – eingängige Melodien vereint durch die musikalischen Wurzeln jedes einzelnen Bandmitgliedes. Eine bessere Beschreibung als den Bandname selber gibt es nicht. Stay Native!“

Fotostrecke

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