Dennis Dorn (Projektingenieur) Geschäftsführer Kai Okulla, Staatssekretär Rainer Bomba, Alexander Zuchowski (Verkaufsleitung), Oliver Wittke, Markus Naeve (Projektingenieur), Dr. Matthias Heider.

Herscheid. Hoher Besuch bei Kai Okulla, Geschäftsführer Wilhelm Schröder GmbH in Herrscheid: Rainer Bomba, Staatssekretär im Verkehrsministerium in Berlin, wollte vor Ort das vom Herscheider Unternehmen entwickelte System kennenlernen, das vor Falschfahrern warnen und Parkplätze bilanzieren kann.



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Einsatzmöglichkeiten gigantisch

Der heimische Bundestagsabgeordnete Matthias Heider und der Verkehrsexperte der Unionsfraktion, Oliver Wittke, hatten den Staatssekretär eingeladen. Die beiden Abgeordneten hatten im Sommer das Unternehmen und seinen Geschäftsführer gemeinsam besucht und sich von der Leistungsfähigkeit der technischen Lösung, die richtig „Verkehrsdetektionssystem“ heißt, überzeugt. Wittke hatte sich damals schon begeistert gezeigt und geschwärmt: „Die Einsatzmöglichkeiten sind gigantisch! Wir brauchen kluge, digitale Lösungen, um die Straßen und Verkehrswege zukunftsfest zu machen.“

Sensoren in Leitpfosten

Beim Verkehrsdetektionssystem der Wilhelm Schröder GmbH werden Sensoren in Leitpfosten eingebaut. Damit kann jede Straße überwacht werden. Dafür wird mit den Leitpfosten ein engmaschiges Funknetz aufgebaut. Kai Okulla: „Wir können so in drei bis fünf Sekunden vor Falschfahrern warnen!“

Die Informationen können von der Polizei oder der Feuerwehr genutzt werden, aber auch für die Verkehrsnachrichten oder für StauApps oder Navigationssysteme verwendet werden. Matthias Heider hob hervor: „Diese Entwicklung aus Herscheid im Sauerland kann viele Menschenleben auf den Straßen in Deutschland retten.“

Weitere Erprobungen geplant

Der aus Berlin angereiste Staatssekretär Bomba zeigte sich ebenfalls sehr interessiert an der technischen Lösung und dessen Mehrfachnutzen vom Herscheider Unternehmen. Nun sind weitere Erprobungen geplant, um die Einsatzfähigkeit auf den Straßen auszutesten. Die Gespräche mit dem Verkehrsministerium sollen fortgesetzt werden. Kai Okulla hofft darauf, das System einmal bundesweit einsetzen zu können, denn: „Damit kann die Zahl der Verkehrstoten deutlich reduziert und das Lkw-Parken an Autobahnen digital gesteuert werden.

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