Lehrer und Lehrerinnen der Gesamtschule Eilpe in der Ausstellung Hasan, die noch bis zum 29. Januar geöffnet ist. Foto: Holger Flick/ Stadt Hagen

Hagen. Die wichtige Migrationsausstellung „Onkel Hasan und die Generation der Enkel“ im Jungen Museum des Osthaus Museums Hagen ist nur noch diese Woche zu besichtigen. Am 29. Januar ist Schluss, danach wird die Ausstellung wieder abgebaut.
„Onkel Hasan“ gab es wirklich. In den 1960er Jahren kam er aus der Türkei nach Deutschland.

Onkel Hasan arbeitete bei Hoesch

Hier baute er sich und seiner Familie eine Existenz auf. Bis zu seiner Rente arbeitete er bei Hoesch in Hohenlimburg. Gewohnt hat Hasan allerdings viele Jahre in Dortmund. Jeden Morgen und nach Feierabend ging es immer mit dem Bus hin und zurück. Inzwischen ist er verstorben, aber seine Enkel leben bis heute in Deutschland.

Der kurdisch stämmige aus der Türkei angereiste „Onkel Hasan“ ist ein Synonym für die Lebensgeschichte vieler Arbeitsmigranten, die Anfang der 1960er Jahre nach Deutschland geholt wurden. Die sehenswerte Ausstellung zeigt, wie die
Arbeitsmigranten in Deutschland ankamen und wie sie, ihre Kinder und Enkel hier leben.

So kamen sie an, so lebten sie

Viele Medienbeiträge in der Ausstellung machen die Menschen lebendig und geben einen Einblick in ihre Gefühle bei der Ankunft in einem fremden Land und ihre Erfahrungen bei der Integration in eine fremde Kultur. Unterschiedliche Themen wie „Männer und Frauen“, „Religion“ oder „Rassismus und Diskriminierung“ weisen auch auf die Schwierigkeiten und Probleme der Integration hin. Der Eintritt in die Ausstellung
ist kostenlos.

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