Foto Bernhard Schlütter

Plettenberg. „Unser Besuch bei der Feuerwehr an Heiligabend ist der symbolische Dank für die Einsatzbereitschaft an 52 Wochenenden im Jahr.“ Bürgermeister Ulrich Schulte, Fachbereichsleiter Hans-Peter Kapitain und Fachdienstleiter Thorsten Spiegel von der Stadtverwaltung überbrachten heute Morgen (24. Dezember) in der Feuer- und Rettungswache am Wall kleine Geschenke für die Angehörigen der diensthabenden Wachabteilung 2.

Foto Bernhard Schlütter

Der Bürgermeister verwies dabei auch auf Menschen in weiteren Einrichtungen wie Krankenhaus oder Polizeiwache, und Dienstleistungen, die selbst an Feiertagen wie Weihnachten im Hintergrund dafür sorgten, dass unser gewohntes System weiterlaufe. Die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen des Brandschutzes und Rettungsdienstes seien das komplette Jahr einsatzbereit. Geteilt durch drei Wachabteilungen bedeute dies etwa 14 Wochenenddienste „und zwar 24 Stunden rund um die Uhr“.

Zahl der Einsätze steigt

Markus Bauckhage, Leiter der Plettenberger Feuerwehr, berichtete, dass die Zahl der Einsätze Jahr für Jahr steige. „Auch 2017 hat gezeigt, wie wichtig die Einrichtung einer Feuer- und Rettungswache ist.“ Nicht nur durch den Großeinsatz beim Brand bei Dura, sondern auch durch die Vielzahl der kleinen Einsätze.

Dies untermauerte Thorsten Spiegel mit Zahlen: Insgesamt 3798 Einsätze wurden 2017 verzeichnet, davon 3138 von Rettungsdienst und Notärzten sowie 660 in den Bereichen Brandschutz und Hilfeleistung.

„Die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans für die Stadt zeigt, dass wir bedarfsgerecht handeln“, betonte Bauckhage. Offiziell vorgestellt wird das Gutachten im Januar 2018.

Engagement über Regeldienst hinaus

Frank Hinkelmann, Chef der diensthabenden Wachabteilung 2, hob die Einheit von Stadtverwaltung, Haupt- und Ehrenamt bei der Feuerwehr in Plettenberg hervor. Besonders bedankte er sich dafür, dass etliche hauptamtliche Feuerwehrleute sich mit besonderen, zusätzlichen Leistungen einbringen würden. Diese Bereitschaft, sich über den Regeldienst hinaus zu engagieren, sei nicht selbstverständlich und mache die Plettenberger Feuerwehr aus.

Beim Team der Notfallseelsorger bedankte sich Gerhard van de Loo. Auch in diesem Bereich sei immer eine Person einsatzbereit. „Wir sind stolz darauf, dass wir bisher noch keinen Einsatz ablehnen mussten.“

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