Lüdenscheid. Dass Helfen in der eigenen Stadt sehr einfach praktiziert werden kann, zeigt der LEO-Club Lüdenscheid Hyperion. Mit seiner neuen Aktion sammelt der Service-Club im September Spenden, die dem Amalie-Sieveking-Hospiz in Lüdenscheid zugutekommen sollen. Die Aktion läuft im September in 20 Gastronomie-Betrieben.

Wichtige Arbeit, die es zu unterstützten gilt

Für den Spendenzweck der Aktion fiel die Wahl des Clubs am Ende auf das Hospiz, das von vielen Menschen unbeachtet seinen Dienst tut, um Menschen jeden Alters den Lebensabend so angenehm wie möglich zu machen.

Die Mitarbeiter des Hauses erfüllen den Besuchern des Hospizes in vielen Fällen die letzten Wünsche. Und diese fallen oft deutlich bodenständiger aus, als man es im ersten Moment vermuten mag, erklärt Hospiz-Leiterin Sabine Große: „Manche Gäste wünschen sich zum Beispiel einfach noch einmal das Lieblingsessen gekocht zu bekommen oder ein bestimmtes Lied zu hören. Diese Wünsche versuchen wir dann zu erfüllen.“

Am Rande der Wahrnehmung

Viel Aufmerksamkeit erregt das Hospiz bei seiner Arbeit naturgemäß nicht. Nur wenige Lüdenscheider wissen überhaupt, dass es in der Stadt ein Hospiz gibt. Was verständlich ist. Zum einen sind die Themen Sterben und Tod keine Themen, denen man sich im lockeren Gespräch widmet. Und zum anderen kommen die allermeisten Menschen mit der Hospizarbeit erst dann in Berührung, wenn einem geliebten Menschen nur noch wenige Tage, oder auch Stunden vergönnt sind. Zum Beispiel im Endstadium einer Krebserkrankung.

Spenden werden benötigt

Zwar wird das Hospiz, dessen Träger die Evangelische Perthes-Stiftung ist, durch eben diese auch getragen. Auch durch Spenden wird bereits viel finanziert, jedoch reicht das Geld in Zeiten knapper Kassen nicht, um alles zu decken. Gerade für Einzelprojekte, Renovierungen oder Anschaffungen ist im Hospiz oft kein Geld da. So soll das Geld aus der EIN EURO MEHR Aktion zum Beispiel für die Renovierung des Aufenthalts- und Abschiedsraum genutzt werden.

Helfen ganz einfach gemacht

Seit seiner Gründung 2010 engagiert sich der LEO-Club Lüdenscheid Hyperion für verschiedenste soziale Projekte. Dabei beweisen seine Mitglieder immer wieder, dass helfen im Grunde so einfach ist. Beispielsweise mit der Aktion „Ein Teil mehr“. Diese Aktion führt der Club seit Jahren erfolgreich mit dem EDEKA Markt Preller am Buckesfeld und der Tafel in Lüdenscheid durch. Dabei spricht der Club gezielt Kunden des Supermarktes an und bittet sie, ein Teil mehr, etwa haltbare Lebensmittel oder Drogerieartikel, einzukaufen und beim Verlassen des Marktes an die LEOs zu übergeben.

Diese Einfachheit überträgt der Club im September 2017 erstmals auf eine weitere Aktion. Im Rahmen der „Ein Euro mehr“-Aktion kooperiert der LEO-Club Lüdenscheid Hyperion mit der heimischen Gastronomie. Diese sammelt im Aktionszeitraum jeweils einen Euro mehr je Bestellung ein (oder auch mehr). Dieses Geld wird dann über Spendendosen gesammelt und zu guter Letzt durch den LEO-Club an das Amalie-Sieveking Haus gespendet.

Zeitraum und Gastronomen

Los geht es am 1. September. Dann sind in den teilnehmenden Gastronomie-Betrieben die Spendendosen des Leos zu finden. Derzeit haben sich 20 Gastronomiebetriebe der Aktion angeschlossen. Mit dabei sind: Altdeutsche Bierstube, BarOmeter, Brauhaus & Hotel Schillerbad, Gaststätte Dahlmann, GLEIS 1, Grafs Galerie, Altes Gasthaus Pretz, Hotel Restaurant Passmann, Hotel & Restaurant Zum Markgrafen, Humboldt-Villa, Kaffeehaus Weßling, Restaurant Heerwiese, Tanzschule Stadtmüller & Tegtmeyer, Spiess da Gianni – Trattoria, Willi25 sowie die Extrawurst Standorte in Lüdenscheid, Meinerzhagen & Plettenberg.

Alle Infos zur Aktion: www.eineuromehr.de

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Ich bin 31 Jahre jung und gehöre zur viel besprochenen Generation Y. Seit 1999 nutze ich digitale Kommunikationswege und seit 2012 bin ich Online-Unternehmer und berate und betreue Unternehmen als Social Media Experte.

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