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Zur Plettenberger Ausbildungsbörse rückten Jugendliche aus den weiterführenden Schulen klassenweise an. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Hier leben und arbeiten – das geht nicht nur, das geht sogar sehr gut. Den Beleg dafür lieferte einmal mehr die Plettenberger Ausbildungsbörse in der Schützenhalle bei ihrer 10. Auflage. Über 50 Firmen, Institutionen und Verbände informierten über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor Ort. Von A wie Altenpfleger/in bis Z wie Zimmerer/-in reichte die Bandbreite der Ausbildungsberufe. Neben Plettenberger Anbietern waren auch Unternehmen aus Werdohl und Neuenrade in die Schützenhalle gekommen, um sich den Jugendlichen als potenzielle Arbeitgeber vorzustellen.

Sonja Büsing und Steffen Reeder vom Stadtmarketingverein, dessen Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Wirtschaft die Ausbildungsbörse organisiert und veranstaltet, blickten zufrieden auf das Gewusel, das zeitweise in den Gängen zwischen den Informationsständen herrschte. Jugendliche von der Geschwister-Scholl-Realschule, dem Kompetenzzentrum Berufsorientierung Plettenberg (KBOP) der Zeppelinschule und der Vier-Täler-Schule besuchten bis zum Mittag klassenweise die Ausbildungsbörse.

„Die Bandbreite der Angebote ist der Wahnsinn“

Viele Firmen hatten sich etwas einfallen lassen, um neben purer Information Aktion zu bieten. Dieter Kahl, Chef der gleichnamigen Zimmerei, forderte die Jugendlichen am Nagelbalken heraus: „Zwei Schläge sind die Vorgabe. Wer mehr als vier braucht, geht besser in die Industrie.“ Kein Problem, denn nahebei präsentierten Firmen wie Schmiedetechnik Plettenberg, C.D. Wälzholz, Seissenschmidt und Elaflex Hiby ihre ebenfalls attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten – vielfach durch junge Damen und Herren, die in der Ausbildung sind oder diese gerade erfolgreich abgeschlossen haben.

„Die Bandbreite der Angebote ist der Wahnsinn“, stellte Bürgermeister Ulrich Schulte beim Rundgang fest. Es sei für Jede und Jeden etwas dabei. Immer mehr Firmen in Plettenberg, so der Eindruck, bieten attraktive Verbundstudiengänge an, d.h. Ausbildung und Hochschulstudium werden kombiniert.

Über das Praktikum zum Wunschberuf

Etliche Jugendliche nahmen auf der Ausbildungsbörse zum ersten Mal Kontakt zu heimischen Firmen auf. Dem ersten Date kann nun z.B. ein Praktikum folgen. Im besten Falle findet die junge Frau, der junge Mann heraus, was sein Wunschberuf ist, und tritt im nächsten Jahr nach dem Schulabschluss seine Ausbildung in einem heimischen Unternehmen an.

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