Eilike Schlenkhoff, „schwebend“, 2016, Öl auf Leinwand, 30 x 24 cm © Eilike Schlenkhoff

Lüdenscheid. (PSL) Am Sonntag, 26. Februar, findet um 11.30 Uhr in der Städtischen Galerie im Rahmen der Ausstellung „Kunst Jetzt! – Ida Gerhardi Förderpreis 2016“ die nächste öffentliche Führung statt. Dr. Carolin Krüger-Bahr wird sich bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume zehn künstlerischen Positionen, darunter Werke von Eilike Schlenkhoff, widmen.

Alle diese Werke geben Einblick in die aktuellen Themen einer Künstlergeneration, die bereits im Kunstmarkt ihren Platz sucht, aber gleichzeitig noch der künstlerischen Freiheit der Akademien verpflichtet ist.

Ringen um Plausibilität

Eilike Schlenkhoff steht ganz im Zeichen reiner Malerei, dem „traditionellsten Medium künstlerischer Darstellung“ (Prof. Erich Franz). Schlenkhoff leistet mithilfe der malerischen Gestaltungsmittel Farbe und Form eine Überzeugungsarbeit der eigenen Sichtweise auf die sie umgebende Welt. Mit jedem ihrer Werke stellt die Künstlerin mit Pinsel und Leinwand ihren subjektiven Standpunkt in Frage und ringt um Plausibilität – Malerei als Medium, um Welt zu begreifen. Ein eindringlicher Blick auf die zunächst gegenstandslos erscheinenden Bilder macht rasch deutlich, dass sie sehr wohl unsere dingliche Welt widerspiegeln. Und zwar auf recht beeindruckende Weise.

Meisterschülerin von Prof. Cornelius Völker

Schlenkhoff studierte Bildende Kunst zunächst in Essen, anschließend in Münster, wo sie 2011 zur Meisterschülerin von Prof. Cornelius Völker ernannt wurde.

Noch bis zum 12. März 2017 zeigt die Städtische Galerie in ihren Räumen am Sauerfeld die Ausstellung „Kunst Jetzt! – Ida Gerhardi Förderpreis 2016“.

Der von der Sparkasse Lüdenscheid gestiftete und nunmehr zum 15. Mal vergebene Preis genießt auch über NRW hinaus hohes Ansehen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der für 7,80 Euro in den Museen der Stadt erhältlich ist.

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