Dr. Walter Hueck mit Ehefrau Stephanie (links) und Bernd Schildknecht mit Gattin Beatrix und Bürgermeister Dieter Dzewas bei der Feierstunde anlässlich der Verleihung des Ehrenrings der Stadt Lüdenscheid.

Lüdenscheid. Besondere Auszeichnung für zwei außergewöhnliche Männer: Der Rat der Stadt Lüdenscheid hat am Montagabend Dr. Walter Hueck und Bernd Schildknecht den Ehrenring der Stadt Lüdenscheid verliehen. Der Ehrenring ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat.

Dass sich die beiden Ehrenringträger im Laufe vieler Jahre beruflich oft begegnet sind, ist kein Zufall. Dr. Walter Hueck ist Unternehmer und war zeitweise Vorstandsmitglied im Arbeitgeberverband Lüdenscheid. Bernd Schildknecht hat in der Region als Gewerkschafter Karriere gemacht und viele Jahre in Spitzenpositionen der IG Metall gearbeitet.

Über die Grenzen der Stadt hinaus geachtet

„Wir wissen, dass ihre Arbeit und ihr Engagement weit über die Grenzen der Stadt hinaus geachtet und geschätzt werden“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas in seiner Laudatio. Dr. Walter Hueck hat bis zum Ende seiner Geschäftsführertätigkeit der Eduard Hueck GmbH & Co. KG im Jahr 1998 zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten wahrgenommen und sich so einen festen und ehrenvollen Platz in Lüdenscheid erworben.

Untrennbar mit der Phänomenta verbunden

Ehrening
Bürgermeister Dieter Dzewas überreicht Dr. Walter Hueck die Ehrenurkunde.

Sein Name ist untrennbar mit der Phänomenta verbunden. „Sie haben über viele Jahre den Boden für die Entwicklung bereitet, die nun im Rahmen des zentralen Elements der Denkfabrik dank der Unterstützung durch die Regionale umgesetzt werden konnte“, betonte der Bürgermeister. Dr. Walter Hueck habe mit seinen Verbindungen und seinem konstruktiven Geschick dazu beigetragen, ein Netzwerk auf- und auszubauen, dass es ermöglicht habe, die Phänomenta zum Wahrzeichen für Lüdenscheid und die gesamte Region zu entwickeln.

Geschickter und fairer Verhandler

Bernd Schildknecht habe sich 40 Jahre lang als hauptamtlicher Gewerkschafter für Arbeitnehmer in der Region eingesetzt. Auch in schwierigen Zeiten sei es ihm gelungen, Brücken zu bauen, um Arbeits- und damit auch Perspektivlosigkeit für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer und ihre Familien zu verhindern. Bernd Schildknecht habe immer das volle Vertrauen der Arbeitnehmer besessen. Zudem habe er sich als geschickter und gleichermaßen fairer Verhandler erwiesen.

Ehrenring
Katja Fernholz- Bernecker und Johannes Gehring begleiteten die Feierstunde mit Kompositionen von Astor Piazolla und Niccolo Paganini.

Dr. Walter Hueck bedankte sich in einer kurzen Danksagung bei der Lüdenscheider Politik insbesondere für die parteiübergreifende Zustimmung zur Phänomenta.

„Kostbar“ in einer Demokratie zu arbeiten

Bernd Schildknecht ermunterte in seiner Danksagung dazu, sich für die Demokratie zu engagieren. „Nur schimpfen und nicht gestalten wollen – das reicht nicht“, sagte er. Es sei „kostbar“ in einer Demokratie zu arbeiten. Das dürfe nicht gefährdet werden. Für ihn sei es immer selbstverständlich gewesen, sich selbst einzubringen – auch in die Politik. Schildknecht ist seit 1972 aktives Mitglied der SPD, seit 1982 Mitglied des Rates der Stadt Lüdenscheid und seit 2009 auch Kreistagsabgeordneter.

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