Etwa 30 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer informierten sich über Fragen des Asylrechts. Foto: Bernd Grunwald/Märkischer Kreis

Lüdenscheid. (pmk). Fast 30 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer konnte Bernd Grunwald vom Kommunalen Integrationszentrum des Märkischen Kreises zum Seminar „Basiswissen zum Asylverfahren“ im Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid begrüßen. Welche Aufenthaltsbedingungen sind während des Asylverfahrens zu beachten? Welche Fristen müssen eingehalten werden? Welche Voraussetzungen bringen die Asylbewerber aus den unterschiedlichen Ländern mit?

Diese und weitere Fragen konnten vom Referenten Hans-Georg Schreiber, Bereichsleiter Integration und Aufenthaltsrecht und Integration bei der Stadt Iserlohn, beantwortet werden. „Momentan ist vieles in Bewegung. Die Rahmenbedingungen ändern sich nahezu wöchentlich“, so Schreiber.

Er riet den Ehrenamtlichen aus neun kreisangehörigen Kommunen, sich in Zweifelsfragen erst einmal an die zuständigen Ausländerbehörden im Kreis zu wenden. Bevor Maßnahmen ergriffen werden, wie etwa eine Abschiebung oder eine Rücküberstellung in den für die Durchführung des Asylverfahrens zuständigen Staat, helfe in den meisten Fällen eine Beratung bei der Behörde. Die Entscheidungen würden letztlich aber vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge getroffen. Dennoch könne die Behörde vor Ort vermitteln.

Die Informationsreihe, die vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises angeboten führt wird, soll im Spätsommer fortgesetzt werden. „Dann geht um den Austausch in der praktischen Arbeit vor Ort“, so Bernd Grunwald vom Kommunalen Integrationszentrum. Wer sich für die Treffen der Flüchtlingshelfer interessiert, meldet sich am besten per E-Mail unter integration@maerkischer-kreis.de.

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