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Hagen. „So schlecht scheint der Komfort in den Hagener Gewahrsamszellen nicht zu sein“, resümiert die Polizei in ihrem Presseportal, wo sie die Geschichte eines 33-jährigen Mannes erzählt, der „scheinbar nicht genug bekommen konnte“ von den Zellen:

„Bereits am vergangenen Sonntag hatte der Mann, deutlich unter dem Einfluss von Alkohol stehend, im überschaubaren Hagener Rotlichtbereich randaliert und eine Tür eingetreten. Da er einem Platzverweis nicht nachkam, verbrachte er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle. In der Nacht zu Dienstag (26. Juli) setzte der 33-Jährige sein Treiben in der Düppenbecker Straße fort. Als ihm die Polizei erneut einen Platzverweis aussprach, wusste er schon, was passiert, wenn er sich weigert zu gehen.

Nachtruhe endet um 6.30 Uhr

Auf dem Weg zum Streifenwagen versuchte der Mann heimlich, ein sogenanntes Einhandmesser fallen zu lassen. Da es sich dabei um einen verbotenen Gegenstand handelt, stellten die aufmerksamen Beamten das Messer sicher, legten eine Anzeige vor und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Gegen 6.30 Uhr endete dort die Nachtruhe für ihn, er wurde entlassen.

Nur eine knappe halbe Stunde später erfolgte der nächste Anruf aus der Düppenbecker Straße; der Randalierer war zurück und das gleiche Spiel begann von vorn: Platzverweis und Durchsetzung des Platzverweises durch die erneute Ingewahrsamnahme, die auch vom Gericht anordnet wurde.“

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