Symbolbild - Foto: shutterstock

Hagen. Gleich drei Mal musste sich Hagens Polizei in der Nacht zu Sonntag mit randalierenden Tätern auseinandersetzen.

39-Jähriger schlug wild um sich

So wurde die Polizei gegen 2 Uhr alarmiert, weil sich auf der Rembergstraße mehrere Personen prügelten. Die Beamten konnten die streitenden Parteien zunächst trennen. Doch die Stimmung, so die Schilderung im Polizeibericht, sei weiterhin aufgeheizt und aggressiv gewesen. Ein 39-Jähriger, der sich nicht habe beruhigen lassen, habe dann unvermittelt einen Beamten mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Weil sich der Mann massiv wehrte, konnten ihm keine Handfesseln angelegt werden. Deshalb wurde schließlich der Diensthund eingesetzt, „um den wild um sich schlagenden Beschuldigten zu überwältigen“. Der Mann wurde anschließend in das Polizeigewahrsam gebracht, wo er zunächst durch die diensthabende Notärztin erstversorgt wurde; danach kam der Mann ins Krankenhaus, wo seine Bisswunden weiter ambulant versorgt wurden. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Körperverletzung erstattet. Ein Polizeibeamter erlitt leichte Kopfverletzungen; er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

Pfefferspray und Fesseln

Eine Stunde vor diesem Einsatz wurde die Polizei zum Bodelschwinghplatz gerufen, wo ein 40-Jähriger eine Wohnungstür eintreten wollte. Der Mann, so der Polizeibericht, habe unter Alkoholeinfluss gestanden und sei die Beamten „verbal aggressiv“ angegangen. Der Aufforderung, sich auszuweisen, sei er nicht nachgekommen, vielmehr habe er nun versucht, die Beamten zu attackieren. Unter Einsatz von Pfefferspray konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden. Er musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Außerdem erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Widerstandes. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

Kopfstoß gegen Polizisten

Ebenfalls gegen 1 Uhr wurde die Polizeibeamte zur Bergstraße gerufen, weil dort ein Streit zwischen einer 25-Jährigen und ihrem 32 Jahre alten Freund zu eskalieren drohte. Im Beisein der Polizei sollte der Mann die Wohnung verlassen. „Stattdessen beleidigte er zunächst die Beamten auf das Übelste und ging anschließend zum Angriff über“, heißt es dann in dem Polizeibericht. Der Angriff konnte unter Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Der Mann wurde überwältigt und anschließend gefesselt. Dabei erlitt ein 25-jähriger Polizeibeamter durch einen Kopfstoß leichte Gesichtsverletzungen. Die Beamten brachten den alkoholisierten Randalierer ins Polizeigewahrsam und erstatteten Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand. Der verletzte Beamte konnte seinen Dienst fortsetzen.

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