Setfan Langenbach (2. v. l.) und Jörg "Bronco" Großmann vom I-Rock e.V. begrüßten drei Bands beim Minifestival Old School - Young Blood in der Dorfhalle Landemert. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Mit seinem Herbstfestival Old School – Young Blood stellte der I-Rock-Verein erneut seine Kompetenz in Sachen Musikevents unter Beweis. Zwar kamen diesmal nur etwa 100 Rockfans nach Rockcity Landemert, doch ließen sich die drei Bands des Abends die Spielfreude nicht verderben und lieferten in professioneller Art und Weise mitreißende Sets ab.

Mirrorplain Foto: Bernhard Schlütter
Mirrorplain Foto: Bernhard Schlütter

Mirrorplain aus Finnentrop heizten den Rock-Abend an. Independent-Metal-Rock bezeichnen die fünf Jungs selbst ihre Stilrichtung. Sänger und Gitarrist Jeremy Vollmert ist ein Frontman von echtem Schrot und Korn. Seine stimmlichen Qualitäten reichen von Hardcore-Röhre bis zum gefühlvollen Balladen-Tenor. Kevin Ax (Keyboard), Sascha Drendel (Bass), Christian Döring (Gitarre/Gesang) und Uli Hoffmann (Schlagzeug/Gesang) liefern dazu gekonnt das musikalische Umfeld.

Startblock Foto: Bernhard Schlütter
Startblock Foto: Bernhard Schlütter

Startblock absolvierten seit gefühlten Ewigkeiten endlich mal wieder ein Heimspiel in Plettenberg. Ihre rockigen Eigenkompositionen mit inspirierenden deutschen Texten haben Hitpotenzial. Auf der Bühne gehen die Startblocker zudem ab wie ein Pfeil. Sänger Pascal Zimmer, Bassist Hendrik Schulz, die beiden Gitarristen Patrick Bieker und Matthias Abebe sowie Sebastian „Zippi“ Ziemann am Schlagzeug sprengten die Hemmschwelle des Publikums mühelos weg und zogen die Rockfans vor die Bühne.

Bronkobeat Foto: Bernhard Schlütter
Bronkobeat Foto: Bernhard Schlütter

Die alte Schule der Rockmusik zelebrierte Bronkobeat. Gern gehörte, aber wenig gespielte B-Seiten-Songs (ältere Leser/innen wissen, was eine B-Seite ist) covern sie gekonnt und mit eigenem Duktus. Jörg „Bronco“ Grossmann (Gitarre/Gesang), Carsten Langenbach (Bass/Gesang), Jens Maslo (Gitarre), Jan Kallweit (Saxophon) und Johannes Gregory (Schlagzeug) glänzten mit großem individuellen Können und hielten die Fahne der Old School einmal mehr hoch.

Der Applaus des Publikums belohnte die Bands und half auch den Veranstaltern über die Enttäuschung über die geringe Besucherzahl hinweg. „Wir sehen uns 2017!“ posteten sie daher in den sozialen Medien. Auch der TACH sagt: Gerne wieder!

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