Stormage Foto: Veranstalter

Plettenberg. Sechs Bands, sechs Shows, sechsmal volle Dröhnung Metal – das erwartet die Fans beim Dragonslayer-Festival. Am Samstag, 14. Oktober, ab 16.30 Uhr wird die Oesterhalle in Plettenberg Herberge einer ausschweifenden Metal-Party, die ihresgleichen sucht.

Nach einigen Jahren Pause kehrt das Nummer-1-Metal-Festival im Sauerland zurück. Das Metal- und Hardrock-Magazin Deaf Forever präsentiert Highlights des Metals in all seinen Facetten. Headliner in der Plettenberger Oesterhalle ist die heimische Formation Stormage, die im Frühjahr mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Dead Of Night“ für Furore in der Metalszene sorgte. Aber auch das übrige Line up lässt sich sehen und vor allem hören. Pünktliches Erscheinen lohnt sich doppelt, denn von 17 bis 18 Uhr ist Happy Hour: „Zweimal Zaubertrank bekommen, einmal zahlen“, kündigen die Organisatoren an.

AvatariA

AvatariA Foto: Veranstalter

Sie sind die Erfinder des Dark Thrash Metal. AvatariA vereint verschiedene Genres, ohne aus dem Konzept zu kommen, und hat durch die Jahre hinweg einen eigenen kraftvollen Sound kreiert, der aus Dark-, Thrash- und Black-Metal-Elementen besteht. Ein besonderes Augenmerk ist auf den Sänger, Gitarristen und Komponisten Tommy Avadark zu richten, der mit seiner kraftvollen Stimme mit hohem Wiedererkennungswert und insbesondere durch seine Ausstrahlung versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und die Götterdämmerung eines gefallene Engels zelebriert.

Dante

Dante Foto: Veranstalter

Dante ist eine Progressive Rock/Metal Band aus Deutschland, die sich über die Jahre hinweg einen festen Platz in der Szene erspielt hat. Gegründet im Jahr 2006 hat Dante bis heute drei Alben veröffentlicht. Nach dem viel beachteten Debüt „The Inner Circle“ (2008) und dem bereits auf dem amerikanischen Label ProgRock Records vertriebenen Nachfolgealbum „Saturnine“ (2010) erschien im Jahr 2013 mit „November Red“ das bis dato erfolgreichste Album der Band auf Massacre Records. Von allen drei Alben konnten bis heute jeweils Einheiten im vierstelligen Bereich abgesetzt werden. Dante produzieren ihre Alben selbst, steigerten sich diesbezüglich von Album zu Album kontinuierlich und konnten sich im Laufe der Jahre eine stetig wachsende Fanbase erspielen.

Different Steel

Different Steel Foto: Veranstalter

Die Band, bestehend aus den Musikern Frank Daus, Björn Sandberg, Roger Griebsch, Olaf Kramer und Bernd Henke, wurde 2002 gegründet und setzt bei ihren kraftvollen, aber auch melodiösen Songs auf die Stilmittel Melodie, Harmonie, Rhythmus. Motiviert durch die deutschen Vorbilder des Metals wie Helloween oder Accept zelebrieren die fünf Metaller einen niveauvollen, von Modeströmungen unabhängigen Heavy Metal, der den Zuhörer am ganzen Körper packt und mitreißt.

Mortal Peril

Mortal Peril Foto: Veranstalter

Der Stil der Band beschränkt sich nicht auf reinen Thrash Metal. Einflüsse aus Punk, Hardcore und NWOBHM sind mal mehr, mal weniger stark zu hören. Ihren eigenen soliden „Auf-die-Fresse“-Sound haben Mortal Peril gefunden und er liegt irgendwo zwischen der San Francisco Bay Area, dem East End, Wesseling und dem nächsten Getränkemarkt.

Ivory Tower

Ivory Tower Foto: Veranstalter

Die Band spielte anfangs Progressive Metal. Das Musikmagzin „Rock Hard“ bezeichnete den Stil sowohl als facettenreichen Progressive Metal zwischen Abgehobenheit und Bodenständigkeit als auch als „massenkompatiblen Progressive Metal“. Am häufigsten wurde er mit dem Stil von Dream Theater verglichen. Die Vorlieben der Mitglieder lagen zu dieser Zeit bei Dream Theater, Fates Warning und Rush bis hin zum Jazz. Der Stil änderte sich ab 2012 in Richtung Heavy Metal. Die Lieder verzichten mehr und mehr auf komplexe und ausladende instrumentale Parts, das heißt die Songstrukturen wurden grundsätzlich kompakter.

Stormage

Heiko Heseler (l.) und Hugo Fromm von Stormage Foto: Schlütter

Mussten sich die Sauerländer mit ihrer ersten Veröffentlichung immer wieder Vergleiche mit anderen Bands gefallen lassen, nehmen Stormage mit der neuen Veröffentlichung „Dead Of Night“ verstärkt eine ganz eigene Identität an. Ohne sich dabei von Heiko Heselers treffsicher powerndem Gesang oder von Heikos und Hugo Fromms punktuiert bretternder Gitarrenarbeit zu verabschieden, mit der sich die Band schon auf ihrem Debüt ein Gütesiegel verdiente. Vasilious (Billy) Georgiou am Schlagzeug und Dirk Heggemann am Bass steuern zielsicher eine brachiale Walze bei und machen die Musik perfekt. Die Musik, die Stormage Fans wie Kritikern mit Wucht in die Gehörgänge blasen, ist alles andere als das Werk einer Band, auf der ein enormer Druck von außen lastet. Das kritische Beäugen der Außenwelt hat sie kein bisschen eingeschüchtert, sie zeigen einmal mehr, dass sie sich noch steigern können. Stormage beeindrucken mit ihrem ganz eigenen Charisma, ausgewachsenen Arrangements, Songs, die sich unter der Hirnrinde festkrallen und nicht wieder loslassen. Mit ihrem neuen Output schicken sich die Herren um Frontmann Heiko Heseler an, der Metalszene neues Leben einzuhauchen und drücken ihr mit Stormage einen eigenen Stempel auf. Durch den notwendigen Tupfer Eigenständigkeit stechen sie jetzt schon aus der Masse der Metalbands heraus und werden in Zukunft die Marschrichtung mitprägen.

Running Order

  • 16.30 – 17.00 Different Steel
  • 17.20 – 18.10 Ivory Tower
  • 18.30 – 19.15 AvatariA
  • 19.40 – 20.30 Mortal Peril
  • 20.50 – 21.40 Dante
  • 22.00 – 00.00 Stormage

Tickets im Vorverkauf gibt es bei Buchhandlung Plettendorff sowie online unter www.reservix.de und www.adticket.de, weitere Infos unter www.facebook.com/dragonslayerfestival.

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