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Dr. Manfred Luda gestorben

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Meinerzhagen. Die Stadt Meinerzhagen trauert um Dr. Manfred Luda. Der Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Ehrenringes der Stadt Meinerzhagen und Ehrenvorsitzende des CDU-Stadtverbandes Meinerzhagen verstarb am frühen Montagmorgen nach längerer Krankheit im Alter von 93 Jahren. Das teilt die Stadt Meinerzhagen mit.

Manfred Luda auch Vertrauter von Adenauer, Erhard und Kiesinger

Dr. Manfred Luda prägte das politische Leben seiner Epoche bis zum heutigen Tag: Als Wirtschafts- und Finanzexperte der CDU-Bundestagsfraktion in den Jahren 1961 bis 1980 und enger Vertrauter der Bundeskanzler Konrad Adenauer, Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger entwickelte und realisierte er Grundlagen der Wirtschaftspolitik, die bis heute Gültigkeit besitzen und nach wie vor wirtschaftspolitische Elemente der Bunderepublik sind.

Vater der Mehrwertsteuer

Er gilt als Vater der Mehrwertsteuer. Gleichzeitig engagierte sich der gebürtige Schlesier über Jahrzehnte für seine zweite Heimat Meinerzhagen und den heutigen Märkischen Kreis, so beispielsweise als langjähriges Mitglied in den Räten der Städte Lüdenscheid und Meinerzhagen, des Kreistages des Landkreises Altena, jeweils in der Funktion des Fraktionsvorsitzenden, sowie als Abgeordneter seines Wahlkreises Lüdenscheid/Altena im Bundestag.

Nach dem Abschied aus der Politik als Autor aktiv

Nach seinem Abschied aus dem aktiven politischen Geschehen zog sich der Jurist mit seiner Ehefrau ins Privatleben in Meinerzhagen zurück. Hier widmete er sich der Erforschung und Aufbereitung historischer Themen aus Orts- und Landeskunde. Dabei trug Manfred Luda eine Sammlung zumeist seltener Aufzeichnungen zusammen und verfasste selbst zahlreiche Schriften.

„Die Stadt Meinerzhagen, aber auch unser Land hat einen hochverdienten Mitbürger verloren, der das politische Geschehen seiner Zeit und darüber hinaus entscheidend mitgestaltet hat“, so Bürgermeister Jan Nesselrath angesichts der traurigen Nachricht. „Unser Mitgefühl richtet sich an seine Frau Hannelore und seine Familie, der wir in die ser traurigen Zeit Kraft wünschen. Gleichzeitig dürfen wir dankbar sein, einen Mann wie Manfred Luda, der mit politischen und gesellschaftlichen Visionen die Weichen für unsere Demokratie mitstellte, als Bürger und Gestalter unserer Stadt in unserer Mitte gehabt zu haben.“

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