Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser nahm von Bundesminister Alexander Dobrindt (links) den Förderbescheid für den Breitbandausbau in Plettenberg entgegen. Rechts auf dem Foto Tilo Deckert von der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen Foto: Pressestelle BMVI

Plettenberg. Die Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser hatte es auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbands angekündigt. Heute (Dienstag) nahm sie den Förderbescheid für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau u. au. auch für Plettenberg von Bundesminister Alexander Dobrindt entgegen.

Insgeamt wurde heute 91 Förderbescheide für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau übergeben. Dazu wird in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ausgeführt:

Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten damit bis zu 50.000 Euro: Mit dem Geld können sie Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.

Dobrindt: „Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg. Die große Nachfrage der Kommunen hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entscheiden. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt.“

Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 konnten bereits 428 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden. Täglich kommen neue hinzu. Mit dem Bundesförderprogramm sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Die Anträge können unter www.breitbandausschreibungen.de eingereicht werden.

Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 2,7 Milliarden Euro bereit.

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