Beim Weitsprung zog sich Dirk Maximowitz eine Blessur an der Wade zu.

Halver/Aarhus. Geschafft: Der Halveraner Zehnkämpfer Dirk Maximowitz hat sich bei der Senioreneuropameisterschaft der Leichtathleten bis auf Platz sechs gekämpft – und das trotz zwickender Wade. Damit hat er sein Ziel, einen Platz unter den Top Ten, erreicht. In der Endabrechnung stehen 5881 Punkte.

Ohne das Handicap wären durchaus 6100 bis 6200 Punkte drin gewesen, glaubt Maximowitz. Allerdings hätte auch dieses Ergebnis nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht. Gerd Westphal, der Gewinner der Bronzemedaille, brachte es auf 6500 Punkte. Sieger wurde der favorisierte Österreicher Christoph Schiefermeier mit 7538 Punkten.

Der erste Tag lief sehr gut

Beim Kugelstoßen lief es sehr gut. Mit 11,11 Metern erzielte Dirk Maximowitz eine neue Jahresbestleistung.

Der erste Tag lief für den Halveraner sehr gut. Maximowitz erzielte neue Jahresbestleistungen über 100 Meter (13,22), Kugelstoßen (11,11) und 400 Meter (61,51). Dazu kam eine eingestellte Jahresbestleistung im Hochsprung (1,52). Im Weitsprung lief es mit 5,04 Meter nicht optimal. Außerdem zog er sich hier die Wadenblessur zu, die sich beim Stabhochsprung noch verschlimmerte. So musste er sich am zweiten Wettkampftag über die 100 Meter Hürden mit Platz sechs begnügen. Richtig punkten konnte er später beim Diskus- und Speerwerfen. Beim Stabhochsprung blieb es nach einer Regenpause bei den zuvor übersprungenen 2,70 Metern. Den abschließenden 1500 Meter-Lauf beendet Dirk Maximowitz unter 21 Startern als Zehnter.

Der Halveraner Leichtathlet blickt zuversichtlich in seine sportliche Zukunft. „Vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal wieder mit einer Medaille“, schreibt er auf seiner Facebook-Seite.

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