Symbolbild (Foto: Fotolia.com)

Hagen/Vorhalle/Lennetal. Polizeibeamte nahmen am Dienstag in Vorhalle kurz nach Mitternacht zwei Männer fest, die gerade Diesel aus dem Tank eines Lkws gezapft hatten. Die Verdächtigen, 37 und 42 Jahre alt, waren den Polizisten durch vorangegangene Eigentumsdelikte bekannt. Noch nicht gefasst hingegen sind Diesel-Diebe, die im Lennetal zuschlugen.

Über Mauer geklettert

Zum Tatort Vorhalle: Als die Täter fünf Minuten nach Mitternacht von der Straße Am Ringofen aus mit einem Kanister und einem Stück Schlauch ausgerüstet in Richtung einer Spedition gingen, wurden sie von Zivilbeamten beobachtet. Die riefen einen zweiten Wagen zur Unterstützung hinzu. Wenig später kam der 37-Jährige mit einem nun gefüllten Kanister zurück und die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Sein 42-jähriger Kumpan lief zeitgleich den hinzu gerufenen Polizisten in die Arme und ließ sich ebenfalls widerstandslos festnehmen. Wie die Polizei schrieb, habe sich schnell herausgestellt, dass die beiden über eine Mauer auf das Gelände der Spedition geklettert waren und aus dem Tank eines Lkws Diesel abgezapft hatten. Den Rest der Nacht verbrachten die beiden im Polizeigewahrsam; die weiteren Ermittlungen dauern an.

Mehrere hundert Liter Diesel geklaut

Tatort Lennetal: Auch hier hatten es bislang unbekannte Diebe, die einer Firma im Röhrenspring einen ungebetenen Besuch abstatteten, auf Diesel-Treibstoff abgesehen. Am Montag erschienen mehrere Angestellte auf ihrer Arbeitsstelle im Röhrenspring. Gegen 7 Uhr stellten sie fest, dass aus den Tanks von zwei Lkws und einem Schaufellader jeweils der Dieselkraftstoff abgezapft worden war. Da die Fahrzeuge noch am vergangenen Freitag vollgetankt worden waren, waren es mehrere hundert Liter Sprit, den die Diebe erbeuten konnten. Doch damit nicht genug. Bei einem ebenfalls auf dem Firmengelände geparkten VW Golf schlugen die Täter auf der Fahrerseite die hintere Seitenscheibe ein. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch nicht fest, was die Diebe aus diesem Fahrzeug mitgehen ließen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

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