Am Firmensitz der Prange Gruppe an der Jüttenstraße entsteht eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Integration von Umweltthemen und sozialen Belangen in die Unternehmenstätigkeit ist längst kein Nischenthema mehr, sondern hochaktuell. Die Prange Gruppe verstärkt daher ihr Engagement im Bereich Green Management. Dabei sei anzumerken, dass „Green“ nicht ausschließlich für Umweltthemen steht, sondern generell die Nachhaltigkeit von ökologischen, ökonomischen, sowie sozialen Tätigkeiten beschreibt. Die „Innovative Umwelttechniken GmbH“ (IUG) und die „Prange Green Management GmbH“ bilden die grüne Seite der Prange Gruppe. Geschäftsführer beider Gesellschaften ist Golo Prange.

Prange Green Management berät Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, wie sie Umweltthemen aufgreifen können. „Wir wollen Unternehmen anregen, ihre Potenziale auszuloten. Zusammen mit ihnen erstellen wir Konzepte und denken auch über die Vermarktung von Umweltthemen nach“, erklärt Golo Prange, der sich innerhalb der Prange Gruppe verstärkt dem Thema Green Management widmet. Dazu nutzt er die in der Gruppe vorhandenen Kompetenzen ebenso wie externe Fachleute.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Die IUG dient dazu, Investitionen in Umwelttechniken zu tätigen. So wird am Firmensitz in der Jüttenstraße in Eiringhausen in Kürze eine öffentliche Ladestation für Elektro-Autos und -Fahrräder installiert. „Dort werden drei Ladepunkte zur Verfügung stehen“, kündigt Golo Prange an. Einen davon nutzt das Unternehmen selber, denn es wurde ein E-Auto des Typs Renault Zoe als Firmenfahrzeug angeschafft. „Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen und werden dieses Auto insbesondere für Kurzstrecken nutzen. Für Mandantenbesuche innerhalb des Stadtgebiets zum Beispiel ist es hervorragend geeignet.“

Golo Prange räumt ein, dass die derzeitige Technik der Elektromobilität noch nicht die ideale Lösung sei. Die Herstellung der Batterien sei unter Umweltschutzaspekten sicher noch problematisch. „Aber die Entwicklung schreitet voran und die Technik wird sich verbessern. Die Industrie braucht einen Antrieb, wie die steigende Nachfrage, die durch die Elektroprämie der Bundesregierung angekurbelt wird.“

Ursprünglich wollte Prange die Ladestation für die eigenen Mitarbeiter errichten. Immerhin 200 sind in Plettenberg und Umgebung beschäftigt. „Sie sollen den Anreiz und die Möglichkeit erhalten, Elektromobilität auszuprobieren.“ Doch jetzt geht die Prange Gruppe noch weiter. Die Ladestation wird für die Öffentlichkeit nutzbar sein und der Strom vorerst kostenlos zur Verfügung gestellt. Voraussichtlich Anfang Oktober wird die Ladestation an der Jüttenstraße eröffnet.

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