Lüdenscheid. Vor rund 600 Besuchern kämpfen am gestrigen Abend die 6 Poetry-Slam-Finalisten um die goldene Feder des „World of WORDcraft„-Poetry Slam im ausverkauften Kulturhaus. Am Ende setzte sich Nick Pötter aus Berlin gegen seine Mitstreiter durch. Vorjahressieger René Sydow belegte Platz 3.

Kulturhaus bis auf wenige Plätze ausverkauft

Wer am Freitag-Abend spontan den Entschluss fasste, das Finale des „World of WORDcraft„-Poetry Slam im Lüdenscheider Kulturhaus zu besuchen musste schon viel Glück mitbringen, um noch eine Karte zu ergattern. Mit über 600 Besuchern war der große Saal des Kulturhauses ausverkauft. Nur wenige Plätze blieben unbesetzt. Offenbar von Leuten, die trotz Karte nicht erschienen waren. Das „World of WORDcraft“-Finale im Kulturhaus lockte nicht nur zahlreiche Lüdenscheider ins Kulturhaus. Auch viele Menschen von außerhalb kamen in die Bergstadt, um an diesem Abend teilzunehmen.

Wettstreit der Finalisten

6 Slamer kämpften im Kulturhaus um die begehrte, goldene Feder. Renè Sydow aus Witten, Klaus Urban aus Hannover, Sascha Mühlenbeck aus Bremen, Lisa Schöyen aus Bremen, Nick Pötter aus Berlin und Maximilian Humpert aus Köln gingen aus den einzelnen Slams 2014 als Gewinner hervor und hatten sich somit für das große Finale, welches in diesem Jahr zum 3. Mal im Kulturhaus stattfand, qualifiziert. Hier trugen Sie dem Publikum selbst geschriebene Texte vor. Mal lustig, mal nachdenklich und tiefsinnig oder auch sozialkritisch. Abgelesen oder auswendig gelernt. Alles war dabei. Nach den Vorträgen werden die Texte vom Publikum mit Punktetafeln auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. Die drei Slamer mit den meisten Punkten ziehen dann in die Finalrunde ein.

In der ersten Runde mussten sich Lisa Schöyen und Klaus Urban verabschieden. Im Finale standen dann Nick Pötter, Maximilian Humpert und Sascha Mühlenbeck. Pötter und Mühlenbeck kristallisierten sich schnell zu den Favoriten des Publikums heraus. Pötter überzeugte das Publikum schließlich mit seinem Text über Hermes den Götterboten, den er in einer beeindruckenden Schnelligkeit und mit einer unglaublichen Wortakrobatik vortrug, dass er schließlich als Gesamtsieger von der Bühne ging und die goldene Feder mit nach Berlin nahm. Mühlenbeck belegte einen verdienten zweiten Platz mit seinem Text „Dummheit“.

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