Die besten Tage unseres Lebens
Am 8. Dezember 1970 spielten Deep Purple in der Lüdencheider Schützenhalle.

Lüdenscheid. Am Montag, 8. Dezember, vor 44 Jahren endete in der Schützenhalle das Konzert der weltweit bekannten, legendären britischen Rockgruppe „Deep Purple“ im Chaos. Von diesem Geschehen und dem späteren Streit vor Gericht zwischen Jugendkulturring und Mama-Management berichtet ausführlich das Buch „Die besten Tage unseres Lebens“, herausgegeben vom Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid. Eine Veröffentlichung zur jüngeren Stadtgeschichte, die in der Vorweihnachtszeit noch in der Buchhandlung „Thalia“ im Stern-Center, per E-Mail beim Geschichts- und Heimatverein ( www.ghv-luedenscheid.de ) und an der Infotheke des Rathauses erhältlich ist. Die intensive Recherche der beiden Autoren, Dr. Dietmar Simon und Michael Nürenberg, lässt die Zeit in der Bergstadt zwischen 1960 und 1980 lebendig werden.

Spannende Jahre des Aufbruchs

Auf 288 Seiten (DIN A 4, Hardcover, 19.90 Euro – ISBN 978-3-981325-2-0) werden bunte, wilde und spannende Jahre des Aufbruchs dokumentiert; von ersten Fern-Reisen für Jugendliche, von Konzertdebakeln (u.a. Lüdenscheider Konzertbüro „Mountain Music“ ging 1977 mit seinem Festival in Scheeßel „baden“) oder ein Rückblick auf die 700-Jahr-Feier und das „Festival Européen“ in 1968.

Die besten Tage unseres Lebens
Vom ersten Band „Die besten Tage unseres Lebens“ sind noch einige Exemplare erhältlich.

Insgesamt 15 Kapitel verschiedenster Ausrichtung. So spiegelt das Buch die Zeit, die zum Ursprung der Lüdenscheider Gegenwart gehört wie kaum eine andere.

Start zur Materialsammlung

Viele Lüdenscheider fragen inzwischen nach einer Fortsetzung der Geschichten aus „Die besten Tage unseres Lebens“. Das brachte Simon und Nürenberg auf die Idee, jetzt den Aufruf zu einer neuen Materialsammlung zu starten: „Wir denken darüber nach, einen zweiten Band aufzulegen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir neben den Unterlagen, die wir bereits besitzen, noch einige neue Erlebnisberichte oder Bilddokumente bekommen“. Gefragt sind nun alle, die sich an diese Zeit erinnern und vielleicht noch das ein oder andere Zeitdokument (Foto) besitzen oder eigene Geschichten zu Papier bringen wollen.

Zeitzeugen sind gefragt

Jeder, der etwas beisteuern kann, ist eingeladen, das zu tun: Zur Musikkultur in Lüdenscheid, aber auch zu den Reisen und Freizeiten, die Gotti Schumann organisierte, zu politischen Veranstaltungen oder zu Jugendbegegnungen mit Jugendlichen in fremden Ländern. Eine Kontaktaufnahme kann am besten über die unten genannte E-Mail-Adresse geschehen. Die Original-Unterlagen (Plakate, Handzettel, Eintrittskarten usw.) bleiben natürlich weiter im Besitz der Zeitzeugen; sie werden – wenn nötig – nur reproduziert.

Interessenten können sich unter Telefon 0 23 51 / 8 45 35 ( Simon ) oder per E-Mail an book@nueren.de melden.

Mehr zum Deep-Purple-Debakel gibt’s im Internet in der Download-Fassung des „Reidemeisters Nr. 192“

( http://www.ghv-luedenscheid.de/download/der-reidemeister/Reidemeister%20192.pdf ); übrigens schon knapp 400 Mal von interessierten heruntergeladen – der erfolgreichste Reidemeister-Download überhaupt.

 

 

 

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