Zum Antikriegstag zigt der DGB am 1. September den Film "Meister des Todes". Foto: pixabay.com

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Mit dem Antikriegstag erinnern die Gewerkschaften an den Überfall auf Polen und den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939, mit seinen 60 Millionen Toten. Sie erinnern an Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Andersdenkende, die wegen einer menschenverachtenden und faschistischen Ideologie verfolgt und ermordet wurden. Hinzu kommen die vielen verblendeten Soldaten und die Zivilopfer der kriegerischen Nationalsozialisten.

65 Millionen Menschen auf der Flucht

Aktuell herrscht in vielen Regionen der Welt Bürgerkrieg, Elend, Vertreibung. Weltweit sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Fluchtursachen sind zahlreich. Zu diesen gehört auch der deutsche Rüstungsexport. In zahlreichen Krisengebieten der Welt tauchen immer wieder Produkte deutscher Waffenlieferanten auf. Warum?

Dunkle Machenschaften

Antworten findet der Film „Meister des Todes“, den der Deutsche Gewerkschaftsbund im Märkischen Kreis zusammen mit den Mitgliedsgewerkschaften vor Ort und der Friedensgruppe Lüdenscheid zeigt. Der Film, der im Rahmen eines ARD-Themenabends 2015 seine Erstaufführung erlebte, beleuchtet die dunklen Machenschaften deutscher Rüstungskonzerne. Die Produktion wurde mit dem Grimme-Preis für „besondere journalistische Leistung“ ausgezeichnet.

Eintritt frei

Die einmalige Aufführung beginnt am Donnerstag, 1. September um 19.30 Uhr im Kulturhaus Lüdenscheid. Der freundlicherweise zur Verfügung gestellte Theatersaal bietet allen Gästen echte Kino-Atmosphäre. Der Eintritt ist frei.

Friedensappell an Gedenkstätte Hühnersiepen

Am Sonntag, 4. September, laden Friedensgruppe und Gewerkschafter zum Friedensappell an der Kriegsgedenkstätte Hühnersiepen ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr der Parkplatz hinter der Brücke, die in Piepersloh über die Autobahn führt. Die eigentliche Veranstaltung beginnt um 11 Uhr. Die Hauptrede wird Joachim Schramm halten. Er ist NRW-Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK).

Der DGB, seine Mitgliedsgewerkschaften und die Friedensgruppe fordern zum Antikriegstag: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

 

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