Hagen. „Die erfreuliche Einschätzung des Hagener Arbeitsmarktes der örtlichen Agentur für Arbeit können die Hagener Gewerkschaften nicht teilen“, so die gestrige Mitteilung aus der Körnerstraße. „Das Problem sei“, so die Mitteilung weiter, „neben der steigenden verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit, in erster Linie das fehlende Stellenangebot. Der DGB weist dabei auf folgende Zahlen hin: „Für die 18.126 gemeldeten arbeitssuchenden Menschen stehen in Hagen gerade mal 1.474 sofort zu besetzende offene Stellen zur Verfügung.“ Vor diesem Hintergrund richtet die stellvertretende DGB Stadtverbandsvorsitzende Ruth Schäfer kritische Worte Richtung Bundesarbeitsministerin: „Bei Betrachtung dieses Verhältnisses ist es absurd, dass Frau Nahles in ihren aktuellen Gesetzesentwürfen für eine Novellierung des SGB II an der Verschärfung der oftmals verfassungswidrigen Sanktionen festhält. Bei dem geringen Stellenangebot darf die Energie nicht für die Bestrafung der vielen Nachfrager aufgewendet werden, sondern es bedarf konstruktiver und kreativer Anstrengungen, um mehr Stellen mit guter Arbeit zu schaffen.“

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