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Nach Frühling und Sommer steht nun die nächste Jahreszeit nicht mehr nur vor der Tür, sondern schon fast im Wohnzimmer. Der Herbst ist da! Und damit gibt es für Gartenbesitzer wieder einen Haufen Arbeiten zu verrichten. Beeilen Sie sich, bevor der erste Frost da ist.

Beerensträucher wie Brombeere oder Himbeere, sowie Rosen und Laubhecken werden im Spätherbst gestutzt und ein letztes Mal zurecht geschnitten. Doch nicht nur Ihre Sträucher und Büsche benötigen Pflege. Auch die Schneidewerkzeuge sollten Sie erst mit einem Tropfen Öl auf die Gelenke und Klingen in den Winterschlaf schicken. Zudem sollten angetrocknete Pflanzenrückstände entfernt werden. Hartnäckigen Rückständen können Sie sehr gut mit feinkörnigem Schleifpapier zu Leibe rücken.

Selbstverständlich benötigen auch Ihre Gemüsebeete Ihre Aufmerksamkeit. So sollte die Erde in den Beeten nun leicht gelockert werden. Ein beherzter Spaltenaushub genügt schon. Am besten eignet sich aber die Arbeit mit einer Grabegabel. Zum Schluss schützen Sie Ihre Beete mit Mulch oder Laub. Aber Vorsicht: nicht zu viel Laub auf die Beete geben. Sonst wird es zu schwer, matschig und nimmt der Erde die Luft zum Atmen.

Eine gute Portion Dünger schadet Ihren Pflanzen vor dem Winter auch nicht. Besonders kalibetonter Dünger hilft den Pflanzen dabei besser zu überwintern. Frisch gepflanzte Hölzer sollten in zwei Etappen gedüngt werden, um Winterausfällen vorzubeugen. Zum Beispiel Mitte September und Ende Oktober. Ab Mitte August sollten Sie aber unbedingt auf die Nutzung von Stickstoffdünger verzichten. Sie haben genug vom Rasenmähen? Naja, einmal müssen Sie aber noch ran. Vor dem ersten Frost sollte der Rasen unbedingt nochmal gemäht werden. Nach dem letzten Schnitt harkt man die Grünfläche kräftig durch, um sie von Moos und Unkraut zu befreien. Kurz geschnitten ist der Rasen auch weniger anfällig für Schneeschimmel.

Nadel- und immergrüne Gehölze müssen vor dem Gefrieren des Bodens Anfang November nochmal genügend Wasser bekommen. Und auch in „trockenen“ Wintern sollte unbedingt auch bei Minus-Temperaturen ausreichend bewässert werden. „Sind die doof? Bei Frost gießen?“ – Doch, es stimmt. Denn die Pflanzen nehmen auch über die Blätter und Äste Wasser auf, welches Sie auch im Winter natürlich benötigen. Nicht so viel wie im Sommer, aber dennoch sollten Sie nicht darauf verzichten.

Und Sie?

Sie haben weitere Tipps für den Garten im Herbst? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar, mit Ihrem Tipp, hier unter diesen Beitrag.

 

 

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