Elf Nachwuchs-Mediziner hatten sich um die Stipendien des Märkischen Kreises beworben. Foto: Raffi Derian/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk) In diesem Jahr konnte der Kreis erstmals fünf statt der üblichen vier Medizinstipendien vergeben. Grund war der Verzicht einer erfolgreichen Bewerberin aus dem vergangenen Jahr. Die Namen der Stipendiaten stehen jetzt fest.

Persönliche Vorstellung

In diesem Jahr hatten sich elf Studierende (fünf Frauen und sechs Männer) beworben. Sie stellten sich bei drei verschiedenen Terminen dem Auswahlgremium persönlich vor. Landrat Thomas Gemke entschied danach aufgrund der Vorschläge der Vergabekommission über die Stipendien. Sie gehen an: Ann-Cathrin Potthoff aus Fröndenberg, Blasius Koscholke aus Dortmund, Lisa Bergmann aus Plettenberg, Panagiota Theologou aus Lüdenscheid und Malte Frederik Majert aus Stadtlohn.

Förderung über maximal vier Jahre

Der fördert deren Medizinstudium mit 500 Euro monatlich für die Dauer von maximal vier Jahren. Voraussetzung ist, dass die Studierenden der Humanmedizin das Physikum bereits bestanden haben. Im Gegenzug verpflichten sie sich, mindestens fünf Jahre ärztlich im Kreis tätig zu sein.

Bindung für mindestens fünf Jahre

Nach erfolgreicher Ablegung der 3. Ärztlichen Prüfung können sie entweder ihre Weiterbildung zum Facharzt im Märkischen Kreis absolvieren oder beispielsweise an einem (Akut-) Krankenhaus, als angestellter Arzt in einer Vertragspraxis, in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder als Arzt bei der Gesundheitsbehörde des Märkischen Kreises erste Berufserfahrungen sammeln.

Der Kreis vergibt die jährlichen Stipendien, um frühzeitig ärztlichen Nachwuchs für den Landkreis zu gewinnen und langfristig die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen. Jeder Empfänger eines Stipendiums kann für sein Studium eine Summe von maximal 24.000 Euro erhalten.

 

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