Gut gelaunt vor dem Start: das Team des Injoy Volmetal. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Das ging mal wieder flott: Gerade 21 Minuten, nachdem die Menge die 5400 Läufer auf die Reise geschickt hatte, waren die ersten schon wieder im Ziel. Andrej Artschwager und Abdullah El Youbari waren die schnellsten beim 14. AOK Firmenlauf. Auch das zählt. Noch wichtiger ist, dass alle wieder heil ins Ziel kommen.

Auf geht's. Foto: Wolfgang Teipel
Auf geht’s. Foto: Wolfgang Teipel

323 Teams und zahlreiche Einzelläufer hatten sich am Freitagabend zu einiges vorgenommen und es klappte. Die Stimmung auf dem Sternplatz war schon beim Rahmenprogramm prima. Fetzige Musik, eine humorvolle Dixieland-Einlage der Marching Band „Bäng Bäng“ – da kam gleich Stimmung auf.

Absagen oder nicht?

Noch am Nachmittag hatten die Organisatoren beratschlagt, ob der Lauf des Jahres aufgrund von Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes abgesagt werden müsse. Sie entschieden sich dagegen. Zu Recht. Gegen 18 Uhr zeigte sich sogar die Sonne. Die später prognostizierte Regenwahrscheinlichkeit von 50 Prozent zeigte sich wenige Minuten nach dem Start in Form eines kleinen Schauers. Also: Alles richtig gemacht.

Von AOK Nordwest bis Zuerich Versicherung

Der Firmenlauf und die anschließende After-Run-Party stehen bei vielen Unternehmen in Lüdenscheid und im Südkreis fest im Terminkalender. Sie mobilisieren ihren Belegschaften und das nicht zu knapp. Von der AOK Nordwest bis zur Zuerich Versicherung waren 323 Teams dabei. Mit 306 gemeldeten Teilnehmern stellte Busch-Jaeger Elektro das stärkste Teilnehmerfeld. Kostal 179, die Werner Turck GmbH aus Halver (128) und die Metallwerke Otto Fuchs (108) waren ebenfalls stark vertreten.

Unterwegs mit Dummy „Bodo“

Ein Mini-Team aus zwei Starterinnen stellte die Meinerzhagener Senioreneinrichtung Wilhelm-Langemann aus. Die beiden ganz auf alte Dame getrimmten Sportlerinnen stellten sich Moderator Dirk Weiland und der Menge als Ilse und Uschi vor. Sie gewannen prompt den dritten Preis beim Wettbewerb um den kreativsten Auftritt. Die Läuferinnen und Läufer des Zentrums für jugendliche Diabetiker räumten Platz zwei ab.  Platz eins ging an die Johanniter. Sie präsentierten „Bodo“ einen Dummy auf einer Trage, den sie später beim Lauf mitschleppten.

Beim AOK-Firmenlauf geht eben immer wieder eine Menge ab.

Der Sternplatz war mal wieder rappelvoll. Foto: Wolfgang Teipel
Der Sternplatz war mal wieder rappelvoll. Foto: Wolfgang Teipel

 

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