Der langjährige Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen leitete die Kammer von 1972 bis 1996. Foto: privat

Hagen/Südwestfalen. Am Freitag, 16. Juni, ist Runar Enwaldt im Alter von 84 Jahren verstorben. Der langjährige Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen leitete die Kammer von 1972 bis 1996. Die Region trauert um eine bedeutende Persönlichkeit der heimischen Wirtschaft.



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Für sein herausragendes Engagement um die Wirtschaft im Märkischen Südwestfalen wurde er bereits 1996 mit der Großen Friedrich Harkort-Medaille in Gold, der höchsten Auszeichnung der SIHK, geehrt. „Mit Runar Enwaldt verliert die SIHK eine markante Persönlichkeit, die viel in der Region und darüber hinaus bewegt hat“, so SIHK-Präsident Ralf Stoffels.

Kämpfer für den Erhalt der Märkischen FH

Herauszuheben aus seiner Arbeit als SIHK-Hauptgeschäftsführer ist sein Einsatz für die berufliche Qualifizierung in den Technischen Bildungsstätten der Kammer. Zudem hat sich Enwaldt auch erfolgreich für den Erhalt der Märkischen Fachhochschule in Hagen und Iserlohn eingesetzt. „Die Gründung und den Ausbau der Fernuniversität in Hagen hat er als Geschäftsführer der Freundesgesellschaft maßgeblich begleitet“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat.

Vorsitzender der Stiftung Volmarstein

Für seinen großen Einsatz ist Enwaldt sowohl mit der Ehrensenatorenwürde der Fachhochschule Südwestfalen als auch der Fernuniversität Hagen ausgezeichnet worden. Als langjähriger Vorsitzender des Stiftungsrates der Evangelischen Stiftung Volmarstein hat sich Enwaldt darüber hinaus stets mit der ganzen Kraft seiner Persönlichkeit für die gesellschaftliche und berufliche Integration von Menschen mit Behinderung eingesetzt.

Der Bundespräsident hat die vielfältigen Verdienste von Runar Enwaldt mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande gewürdigt. Für sein Engagement für die wirtschaftlichen Beziehungen mit den baltischen Staaten und besonders zur lettischen Wirtschaft erhielt er zudem 2002 den lettischen Staatsorden.

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